Krebs – immer mehr Prominente bekennen sich öffentlich zu ihrer Krankheit. Sie wollen enttabuisieren und aufrütteln. So auch Regisseur
Christoph Schlingensief . Er sprach in der Talkshow Beckmann über sein Innenleben. Er hat die Krankheit in Theaterstücken thematisiert und ein Buch dazu veröffentlicht.
Die Liste derjenigen, die sich bekennen, um anderen Mut zu machen, wird immer länger. Auf ihr findet sich auch die Schwimmerin Janine Pietsch.
Der ehemalige SPD-Verkehrsminister Manfred Stolpe und seine Frau Ingrid redeten mit Sandra Maischberger im TV über ihren Umgang mit der oft tödlichen Krankheit.
Bei Reinold Beckmann zu Gast, ebenfalls mit Krebs konfrontiert: die Literaturkritikerin Elke Heidenreich
Den Anfang machte Hildegard Knef. In den 70ern bekannte sie sich in den Medien zu ihrem Brustkrebs, zu einer Zeit, als Krebs zu den gesellschaftlichen Tabuthemen zählte
Auch der Schauspieler Horst Jüssen sprach offen über seine Erkrankung. Er starb im November 2008.
Das Phänomen geht über Deutschland hinaus. Zu den Promi-Kämpfern gegen die Tabuisierung von Krebs zählt unter anderem die Sängerin Anastacia, die an Brustkrebs erkrankt war.
Ihr Schicksal teilte auch die Musiker-Kollegin Kylie Minogue.
Der britische TV-Star Jade Goody machte ihr Sterben mit Interviews, TV-Sendungen und immer neuen Statements zu einer öffentlichen Sache.
“Nach Gesprächen mit meinen Kindern, meiner Familie und engen Freunden bin ich glücklich über die Ankündigung, dass ich in den Profiradsport zurückkehre, um auf die Last der Krebskrankheit aufmerksam zu machen”, schrieb der mehrfache Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong im September 08 auf seiner Internetseite.
Die US-Schauspielerin Farrah Fawcett ist ebenfalls eine öffentlich bekennende Kranke.
Schauspieler Patrick Swayze zeigt sich als Kämpfer, vor einem Jahr hatte er bekannt gegeben, dass er an Bauchspeicheldrüsenkrebs leidet und trotzdem unverdrossen weiter gearbeitet.