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Quelle: http://www.krebsbehandlung.de/Kritische_Betrachtung.html

Interessant…… habt ihr schon mal was von Tumor-Stammzellen gehört?

Ich nicht.

Diese zirkulieren
ohl schon realtiv früh nach/bei einer Tumorerkrankung im Blut und sind die eigentlichen ursachen für

1. metastasenbildung
2. unangreifbarkeit der krebs zellen aufgrund von tarnung welche sich minutenschnell anpassen kann

Video
zum Verfahren:

Dr. Klehr Immunologie und Zellbiologie
http://www.krebsbehandlung.de/Therapieprinzip.html
Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Patientinnen und Patienten,
unser international erfahrenes Ärzteteam freut sich, Ihnen auf dieser Internetseite
Informationsmaterial und Hinweise zu unserer Krebsbehandlungs-Methode präsentieren
zu dürfen.
Nähere Einzelheiten finden Sie auf den jeweiligen Links.

Zur Vorab-Präsentation unserer Krebsbehandlung Folgendes:
Das Immunsystem eines Krebspatienten ist normalerweise nicht schwach, sondern – von Ausnahmen wie z.B. nach immun-zerstörenden Therapiemaßnahmen abgesehen – völlig intakt. Es erkennt jede potentielle Krebszelle sofort und repariert oder zerstört und entsorgt diese.

Die Entstehung eines Tumors (zu Beginn aus einer einzigen Tumorzelle) bis zur Diagnose dauert in aller Regel viele Jahre, oft sogar Jahrzehnte. Im Falle, dass Sie selbst an Krebs erkrankt sind, wissen Sie dies am Allerbesten: hätte man Ihnen ein Vierteljahr vor der schrecklichen Diagnose gesagt, Sie seien krebskrank, Sie hätten es nicht geglaubt. Sie fühlten sich zu diesem Zeitpunkt noch „völlig gesund“, Ihr Immunsystem war völlig intakt!

Fazit:
Das Immunsystem eines Krebspatienten ist nicht krank oder schwach. Vielmehr liegt das Geheimnis der Krebsentwicklung in der „Intelligenz“ der Krebszellen begründet. Salopp formuliert: das Immunsystem ist nicht dumm, sondern die Krebszelle ist schlau. Sie überlistet das Immunsystem, indem sie an ihrer äußeren Hülle einen Schutzwall aufbaut, der aus den gleichen Bausteinen besteht, wie der gesunden Zellen auch. Die Abwehrzellen des Immunsystems, die weißen Blutkörperchen, haben deshalb keine Chance, die Tumorzellen zu erkennen und zu zerstören.

Die Entstehung von Metastasen:
Ist der Krebs erst einmal entstanden, dann verteilt sich eine Sondereinheit der Krebszellen über den Blutstrom, die Tumor- Stammzellen. Deren Ziel ist es, sich im ganzen Körper in Organen und Geweben festzusetzen. Diese Tumor-Stammzellen sind die größte Gefahr für den Tumorpatienten. Sie sind echte Verwandlungskünstler und können sich in Minutenschnelle an jede Situation neu anpassen (siehe Kunst + Medizin). Haben sie es einmal geschafft, sich irgendwo im Körper festzusetzen, dann ist dies der Ausgangspunkt für die nächste Metastase. Auch hier imitieren sie das gesunde Gewebe haargenau und bleiben unerkannt für das Immunsystem. Sie teilen sich unaufhörlich, und die Metastase wächst. Nicht immer zerstört sie weiteres gesundes Gewebe, sondern es kommt oft genug zu einem Nebeneinander des gesunden mit dem Krebsgewebe.
Diese Erkenntnis nutzen wir für unsere Krebsbehandlung. Genau hier setzt nämlich das Prinzip unserer Krebsbehandlung und des Krebstests an. Die Tumor-Stammzellen, die Verwandlungskünstler, sind im Blut eines Krebspatienten frühzeitig und zahlreich vorhanden.

•Mit dem von uns entwickelten speziellen Laborverfahren für die Krebsbehandlung wird den Tumorzellen
im ersten Schritt die äußere Tarnhülle entfernt.

•Im zweiten Schritt werden sowohl die nackten Tumorzellen, als auch – und dies ist besonders wichtig – deren abgetrennte Bestandteile der äußeren Schutzhülle (Tarnkappe) mit den weißen Blutkörperchen der Patienten im Labor  zusammengebracht.

•Jetzt können die weißen Blutkörperchen (die Arbeitstruppe des Immunsystems), nicht nur diese nackten Tumorzellen wie selbstverständlich erkennen, sondern – das ist besonders wichtig – auch die abgetrennten Bestandteile der äußeren Tarnkappe der Tumorzellen. Im Labor erkennen infolgedessen die weißen Blutkörperchen die Tumorzellen undauch deren Trick der Tarnung und greifen sie jetzt an. Sie programmieren damit die zielgerichtete (targeted) Abwehr.

für den Film hier klicken

•Im dritten Schritt produzieren hierbei die weißen Blutkörperchen im Labor alle diejenigen Abwehrstoffe, welche sie im Körper des Krebspatienten – bedingt durch die Tarnung der Krebszellen – nicht produzieren konnten. Hierzu gehören die wichtigen krebszerstörenden, körpereigenen tumorspezifischen Botenstoffe (Antikörper, Interferone, Interleukine, Zytokine).
Wird der Patient mit diesen im Labor generierten körpereigenen Botenstoffen der Abwehr behandelt, dann machen sich

•Im vierten Schritt die weißen Blutkörperchen des Patienten diese Abwehrstoffe zu eigen. So informiert werden die bisher von den Tumorzellen überlisteten weißen Blutkörperchen zur intelligenten Kampftruppe des Immunsystems gegen die Krebszellen. Sie spüren – so informiert – jetzt die Krebszellen auf, attackieren, zerstören und entsorgen sie. Das ist wie bei einem Computerprogramm und ist mit diesem vergleichbar. Auch das Computerprogramm wird zunächst im Programmierstudio (hier unser Labor) entwickelt, geschrieben und so dann auf dem PC installiert. Jetzt spielt der PC (hier das Immunsystem des Patienten) das Programm ab.
Diese Krebsbehandlungs-Strategie wird in der größten deutschen medizinischen Fachzeitschrift, dem „DEUTSCHEN ÄRZTEBLATT“, als „die Zukunft in der Krebsbehandlung“ sogar auf der Titelseite beschrieben
(klicken Sie hier für weitere Informationen).

Vorsprung durch Forschung
Mehr als 20 Jahre Therapie-Erfahrungen und unsere ständigen weiteren Forschungsentwicklungen auf dem Gebiet der Krebs und der Tumor-Stammzell-Forschung dienen unseren Patienten, diesen Vorsprung bereits heute als wirksame Krebsbehandlung für sich zu nützen.

Die bisher gebräuchlichen Testmethoden zur Krebs-Erkennung oder zur Orientierung im Behandlungsverlauf sind sogenannte Tumormarker.

Diese Tumormarker basieren in aller Regel auf dem Nachweis eines Tumor-Antikörpers, der im labortechnischen Verfahren nur dann reagieren kann, wenn auch das passende Antigen im Blut des Patienten vorhanden ist. Antigen und Antikörper müssen zueinander passen, andernfalls findet sich im Laborergebnis ein falsch negativer Wert, obwohl Tumormaterial im Blut des Patienten vorhanden ist.

Gibt der Tumor eines Patienten nur solches Antigen frei, welches nicht auf die industriell angebotene und im Routine- Labortest verwendeten Antikörper passt, ist demzufolge das Testergebnis f a l s c h n e g a t i v . Deshalb bieten die herkömmlichen Tumormarker auch keine absolute Sicherheit bei der Beurteilung einer Tumorerkrankung, insbesondere nicht bei der Krebs-Früherkennung.

Eine weitere Fehler-Quelle der Tumormarker-Diagnostik ist die unterschiedliche Fähigkeit des Immunsystems eines Tumorpatienten, Tumorzellen bzw. Tumormaterial abgestorbener Tumorzellen zu erkennen. Wir wissen heute – und hierauf wird zu einer weiteren Fragestellung noch detailliert eingegangen werden – dass das Immunsystem eines Patienten lebende Tumorzellen in aller Regel nicht erkennen kann, was dazu führt, dass ein Tumor sich ungehindert und infolge dessen auch zunächst unbemerkt im Körper eines Krebspatienten ständig ausbreitet und sehr frühzeitig an strategisch wichtigen Positionen im Körper fest macht.

Stirbt eine Tumorzelle, beispielsweise über den Weg der Apoptose, so wird auch abgestorbenes Tumormaterial frei, wodurch die Tarnung diesen Materiales aufgehoben ist. Der übliche Weg ist, dass dieses abgestorbene Tumor-Material vom Immunsystem erkannt und letzten Endes über die verschiedenen Stoffwechselorgane des Körpers entsorgt wird. Voraussetzung ist aber, dass das Immunsystem des Patienten dieses abgestorbene Tumormaterial als Antigen erkennt, hiergegen Antikörper bildet, und schließlich diesen Entsorgungsprozess in Gang setzt.

Nicht selten ist es aber so, dass auch dieses abgestorbene Tumormaterial vom Immunsystem des Tumorpatienten nicht erkannt wird. Dann bleibt auch dieses abgestorbene Tumormaterial liegen und wird nicht entsorgt. Dies beruht auf dem mangelnden oben erwähnten Erkennungsphänomen.

Dies erklärt anschaulich, weshalb die herkömmlichen Tumormarker ungeeignet sein können, um eine Tumorerkrankung frühzeitig zu erkennen, oder im Rahmen der Verlaufsdiagnostik das Wiederauftreten von Metastasen aufzuspüren. In solchen Fällen sind die Tumormarker falsch negativ, obwohl ausreichend Tumor-Antigen im Körper vorhanden ist, jedoch nicht erkannt und gegebenenfalls auch nicht aus dem Körper entsorgt werden kann.

Bereits vor mehr als 30 Jahren hat die Klehr-Arbeitsgruppe an der Universitätsklinik Frankfurt/Main in umfangreichen und aufwändigen Forschungsarbeiten die Grundlage für dieses Verfahren geschaffen. Als Erstbeschreiber der sogenannten Leukozyten-Langzeitkultur stellte Klehr damit ein Verfahren für die routinemäßige Diagnostik der wissenschaftlichen Welt vor, mit welchem es möglich ist, auch über längere Zeiträume hin die Leukozyten (weißen Blutkörperchen) des Menschen am Leben zu erhalten, und aus deren Verhalten in der Zellkultur eine weitreichende Zahl von unterschiedlichen Erkenntnissen zur Funktion der Leukozyten und insbesondere ihrer Interaktion untereinander zu erlangen und zu dokumentieren. Im Rahmen der Forschungsarbeiten gelang es frühzeitig, auch Tumorzellen im Blut zu identifizieren und diese insbesondere von Makrophagen (den Fresszellen), die Tumormaterial zum Abtransport und zur Entsorgung in ihr Zytoplasma (Zell-Leib) aufgenommen haben, zu unterscheiden und mit verschiedenen diagnostischen Maßnahmen diesen Unterschied zwischen den Tumor-Antigen tragenden Makrophagen auf der einen Seite, und den Tumorzellen selbst auf der anderen Seite herauszuarbeiten.

Nicht nur für die Beurteilung des Immunsystems bei Tumorerkrankungen ist diese labortechnische Methode besonders hilfreich, sondern auch für die diagnostische Beurteilung der Intensität und Ausprägung von Autoimmunerkrankungen, wie z.B. Lupus erythematodes, Sjögren-Syndrom und den echten rheumatischen Erkrankungen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Diese Untersuchungsergebnisse – in verschiedenen Publikationen zusammen gefasst – stießen auf großes wissenschaftliches Interesse und wurden in der Folge an der Universitätsklinik Hamburg fortentwickelt, und durch weitergehende wissenschaftliche Publikationen präzisiert.

Besonderes Augenmerk richtete unsere Arbeitsgruppe auf die sogenannten Tumor-Stammzellen. Hierbei handelt es sich um Tumorzellen, die ähnlich wie Gewebe- oder Knochenmark-Stammzellen noch eine größere Potenz in ihrer Fähigkeit zur Entfaltung besitzen, als die „Tumor-Funktionszellen“, sodass sie sich zu der einen oder zur anderen Tumorzelle weiter entwickeln können. Diese Tumor-Stammzellen bedeuten die eigentliche Gefahr für die Tumorpatienten. Sie sind die unberechenbarsten Überlebenskünstler, die im Organismus eines Tumorpatienten überhaupt existieren. Sie sind dafür verantwortlich, dass

· die konventionellen Therapien zunächst einmal anschlagen, das Tumorwachstum jedoch bald darauf wieder fortschreitet (Resistenz-Entwicklung),

· Metastasen in verschiedene Organe und Gewebe abgesiedelt werden und dort weiter wachsen,

· unterschiedliche Tumorzell-Populationen im Körper entstehen, die völlig individuell und von einander unabhängig existieren und sich ausbreiten können.

Diese speziellen Tumor-Stammzellen hat unsere Arbeitsgruppe als erste erforscht. Sie fielen bereits damals dadurch auf, dass sich in der Zellkultur unter dem Phasen-Kontrast-Mikroskop nicht nur die Chromosomen der Zellkerne von Minute zu Minute ständig verändern, sondern dass sich auch – und das ist das für die Tarnung der Tumorzellen Entscheidende – die Zellmembran dieser Tumorstammzellen ebenso schnell verändert und somit für das Immunsystem und dessen funktionale Zellen unangreifbar wird.

Damit war der Grundstein für das

diagnostische Tumor-Identifikationsverfahren

als auch für das

therapeutische Tumortherapieverfahren

gelegt.

Tatsächlich konnte in Langzeitbeobachtungen dokumentiert werden, dass z.B. weder Killerzellen, noch Dendritische Zellen, noch Makrophagen, d.h. alle Zellen des Immunsystems eines Patienten, die der Abwehr im ersten und zweiten Schritt dienen, völlig hilflos diesen Tumor-Stammzellen gegenüberstehen.

Wie kann man das Immunsystem dazu bringen, diese Tumorzellen dennoch zu erkennen und zu bekämpfen?

Die Idee war es zunächst, diese äußere Hülle der Tumor-Stammzellen teilweise zu entfernen, sodass diese am Leben bleiben, also nicht absterben, und so enttarnt als nackte Tumor-Zellen den übrigen immunkompetenten Zellen (Killerzellen, Dendritischen Zellen, Makrophagen usw.) im Labor zu präsentieren. Tatsächlich konnte unsere Arbeitsgruppe im Anschluss an diesen labortechnischen Enttarnungsschritt an den Tumorstammzellen beobachten, dass diese enttarnten Tumor-Stammzellen als „fremder Feind“ (Antigen) erkannt werden. Sie wurden angegriffen, die Restzellmembran von Killerzellen mittels sogenannter Perforin-Expression durchbohrt, mit Hilfe der anderen Leukozyten schließlich zerkleinert und deren so enstandenen Bruchstücke sodann von Makrophagen phagozytiert und wegtransportiert.

Mit diesem Enttarnungsschritt der Tumorzellen im Labor war die Grundlage dafür geschaffen, sowohl ein neues Verfahren für die Tumorzell-Diagnostik bereit zu stellen, als auch insbesondere ein Therapieverfahren zu entwickeln, das im Körper des Tumor-Patienten gezielt die lebenden und die teilungsaktiven Tumorzellen angreift und zerstört.

Die wichtigste Fragestellung für die Glaubwürdigkeit dieser Technik zunächst war, welche wissenschaftlich gesicherten und unumstrittenen Parameter für eine gesicherte Immunaktivität der im Labor trainierten Leukozyten herangezogen werden können zusätzlich zu den rein morphologischen Beobachtungsergebnissen unter dem Mikroskop.

Die moderne Wissenschaft stellt hierfür spezielle immunologische Untersuchungsparameter zur Verfügung, aus denen ganz spezifisch erkrankungsbezogene Hinweise abgeleitet werden können. Hierbei handelt es sich insbesondere um Zytokine (Interferone, Interleukine, Tumornekrosefaktor, um nur einige dieser Zytokine als Beispiel zu nennen). Diese fungieren als Signaltransduktoren – sozusagen die Sprache der verschiedenen Leukozyten untereinander – des Immunsystems. Ohne diese Zytokine ist eine koordinierte Abwehr innerhalb des menschlichen Immunsystems nicht möglich. Sie sind gleichsam die Buchstaben im Alphabet der Sprache der Leukozyten untereinander. Deren individuelle kaskadenförmige Aneinanderreihung innerhalb eines immunologischen Prozesses bestimmt bzw. lässt erkennen, um welche spezifische Immunreaktion es sich im jeweiligen Falle handelt. Für eine jede immunologische Abwehr-Reaktion gibt es deshalb ganz bestimmte sogenannte Schlüssel-Zytokine, aus denen abgelesen werden kann, welche immunologische Abwehr und wogegen diese vonstatten geht.

Für die Erkennung, ob die Tumorabwehr in Labor tatsächlich erfolgreich ausgelöst worden ist, stehen nach heutigem wissenschaftlichen Standard insbesondere die Kombination der folgenden drei Zytokine in deren Interaktion zueinander zur Verfügung:

Tumornekrosefaktor α,

Interleukin 2- und

Interleukin 6-Rezeptor.

Schütten die Leukozyten im Labor innerhalb des oben beschriebenen Tumorzell-Erkennungsschrittes zusätzlich noch mehr als 200 % der im Serum schon vorhandenen drei Zytokine aus, so muss davon ausgegangen werden, dass auch ausreichend wirksame Antikörper gegen die Tumorzellen im Labor gebildet worden sind.

Ganz besonders wichtig ist es, darauf hinzuweisen, dass es sich hierbei um einen sehr individuellen Erkennungs- Prozess handelt. Die Antikörper- und die Zytokinproduktion ist ein höchst spezifischer Vorgang. Er geschieht auch individuell. Zwar bilden die Leukozyten des Menschen bei jeder Abwehr verschiedene Zytokine aus, die Individualspezifität jedoch ist es, welche die tatsächliche Wirkungsweise innerhalb des Menschen individuell ausmacht, einem genetischen Fingerabdruck vergleichbar.

So kann das Antikörper-Zytokin-Gemisch nicht bei jedem x-beliebigen Patienten angewendet werden, sondern ausschließlich bei demjenigen Patienten, dessen Leukozyten im Labor diese Substanzen auch individualspezifisch gebildet bzw. ausgeschüttet haben. Genau diesem Umstand ist es zu verdanken, das das diagnostische wie therapeutische Verfahren ganz individuell aufbereitet und ebenso ganz individuell auch therapeutisch eingesetzt werden kann. Diese Individualität ist es auch, was die hohe Spezifität und den hohen spezifischen Wirkungsgrad sowohl in der Diagnosestellung, als auch in der äußerst wirkungsvollen Behandlung ausmacht. Mit keinem anderen Verfahren lässt sich so zielgenau eine Tumorerkrankung sowohl erkennen, als auch behandeln, wie mit dieser hochspezifischen individuellen Technik.

Naturgemäß ist jedes – insbesondere hoch sensible und hoch wirksame – Verfahren auch kritischen Betrachtungsweisen ausgesetzt. Nicht in der Wissenschaft selbst, aber unter denjenigen Wissenschaftlern, die an ähnlichen Verfahren aber mit bisher weniger Erfolg arbeiten. So kam es Anfang der 90iger Jahre auch zu reichlich Kritik an diesem Verfahren. Sogar Vertreter unserer Wissenschaftsgesellschaft gaben bekannt, dass unsere wissenschaftlich fundierten und publizierten Erkenntnisse, wonach bereits im frühen Stadium einer Tumorerkrankung auch Tumorzellen im strömenden Blut zirkulierenden, unhaltbar sei.

Es wurde allen Ernstes behauptet, dass erst im sehr späten Stadium einer Tumorerkrankung, wenn der Patient ohnehin kurz vor dem Tode steht (Finalstadium), Tumorzellen im Blut auffindbar seien. Eine weltweite Diskussion wurde damit in Gang gesetzt um das Für und Wider zum Auffinden von Tumorzellen im strömenden Blut bei tumorkranken Patienten. Ein abruptes Ende dieser die wissenschaftliche Forschung anregende Kritik erbrachten die Untersuchungen aus dem Deutschen Krebsforschungs-Zentrum 1992 unter der Führung von Frau Dr. Zöller. Diese beschrieb erstmals im Wissenschaftsmagazin SCIENCE den genauen Weg, wie Tumorzellen im strömenden Blut zirkulieren und sich vor ihrer Erkennung tarnen können. Diese bahnbrechende und die weitere Forschung befruchtende Publikation stellte klar, was wir bereits 10 Jahre zuvor postulierten, nämlich dass Tumorzellen in der Lage sind, an ihrer äußeren Zellmembran zum Schutz vor Erkennung solche Oberflächenmarker aufzureihen, die identisch sind mit denjenigen der Lymphozyten.

Diese Oberflächenmarker wurden von Zöller als CD 44 v identifiziert. Seitdem gilt als gesichert, dass bereits frühzeitig im Blut eines Tumorpatienten Tumorzellen zirkulieren, diese jedoch nicht erkannt und infolgedessen auch nicht angegriffen und zerstört werden können, weil sie eben diesen Tarnmechanismus (CD 44 v) an ihrer Oberflächen ausbilden.

Mit diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen konnten wir nun dokumentieren, dass dieses besondere Phänomen an der Oberfläche der Tumor-Stammzellen nicht nur rein morphologisch demonstrierbar ist, sondern dass diese Oberflächenschutzstrukturen auch ein immunologisches Korrelat haben, weshalb sich diese getarnten Tumorzellen genau so verhalten, wie normale Leukozyten und deshalb von den übrigen Leukozyten toleriert werden. Wenn man so will, ein „Trick“ zum Überleben von Tumorzellen, der offenbar individuell evolutionsgesteuert ist.

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