zuerst hat sie ihre kunst aufgegeben, ihren geliebten lebensstiel, ihre vorstellung davon wie sie ihre zeit auf erden verbringen möchte.
dann haben die ärzte sie aufgegeben, weil eierstockkrebs 2010 noch ausserhalb des menschlichen intellekts liegt.
dann hat sie sich selbst aufgegeben, „der zug ist doch schon längst abgefahren“ „ich kann das nicht“ „geht nicht“ „das geht nicht“ „wie stellst du dir das vor?“ „dräng mich nicht“
zum schluss hätte die familie sie auch noch aufgeben sollen und ihr die intravenöse nahrung abstellen, so wie es in ihrer patientenverfügung steht.

ich hätte gern noch gehabt dass sie sich von dr. klehr und seiner immuntherapie behandeln lässt oder dass sie ins berliner charite fährt zu den top leuten in deutschland was krebs angeht.

doch ihre höre immer nur: „die verfassung erklaubt keine behandlung“ „sie ist nicht transportfähig“ „ich kann das nicht“ „geht nicht“

ich hatte einen termin bei dr. klehr in salzburg…… doch sie hat ihn abgesagt.

was soll ich davon halten?

ihr leben war in dem moment vorbei in dem sie ihr geliebtes leben als kunstlehrerin aufgegeben hat. in diesem moment hat sie sich selbst aufgegeben. und danach konnte niemand mehr was für sie tun.

ich hasse beerdigungen.

mir hat man gesagt: never ever,  ever, ever, ever, ever, ever, ever, ever, ever, ever, ever, ever, ever, ever, ever, ever …. give up.

danke don streets für diese worte.

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