können Sie dem Elend in’s Auge sehen? Können Sie Eltern die ihre Kinder verlieren in die Augen sehen?

Wenn nicht. Fragen Sie heute noch nach Anlagen zur dezentralen Stromversorgung und Energie Speicherung mit WINDGAS!🙂

Andscheinend ist der Wechsel der Brennelemente, nicht die niedrige Dauerbelastung nahe eines Kernkraftwerkes Ursache für die häfung von Leukämie. (s.h. weiter untern)

STUDIE….. steht der Abstand des Wohnortes zu einem Atomkraftwerk in Zusammenhang mit Krebs / Leukämie bei Kindern bis 5 Jahren?

„in wirklichkeit sieht es so aus“

Leukämie Raten seien auch noch im 50km Umfeld erhöht.

So wie ich diese Statistik interpretiere gibt es im 50km Umkreis von manchen (alten?) Kernkraftwerke doppelt so viele Krebs kranke, wie im 50km Umkreis von einem neueren Kraftwerk? Oder wie oder was? (von… bis…?)

http://www.muettergegenatomkraft.de/ Mütter gegen Atomkraft e.V

Hier ein paar Auszüge…… ich sage es gleich…… die Studie zeigt meiner Meinung nach recht deutlich, wie die Industrie VERSUCHT auf die Politik Einfluss zu nehmen… aber manchmal ihr Ziel nicht ganz erreicht.

„Die Haupthypothese der Studie lautet ‚Es besteht kein Zusammenhang zwischen der Nähe der Wohnung zu einem Kernkraftwerk und dem Risiko vor dem 5. Geburtstag an Krebs zu erkranken. Es liegt kein negativer Abstandstrend des Erkrankungsrisikos vor’.“

… komische Hypothese für eine Studie die ja eigentlich das gegentil beweisen / nicht beweisen will…..

Hier kommt ganz klar die EIGENTLICHE ZIELSETZUNG der Studie zum Vorschein…. glücklicherweise…. konnte aber der Author der Studie seine Ergebnisse nicht auf allen 330 Seiten soooooo extrem verkomplizieren, dass normal-belesene keine Informationen daraus verstehen konnten.

„Diese einseitige Hypothese wird zum vorher festgelegten Niveau von α=5% verworfen.“

D.h. die Hypothese wird verworfen…… d.h. es besteht nicht nicht, also doch ein Zusammenhang zwischen Knochenmarks-Krebs bei Kindern und AKWs.

Kurz und Knapp: JA es gibt einen Zusammenhang zwischen Leukämie bei Kindern bis 5 Jahre und den Abstand welchen der Wohnort des Kindes zu einem AKW hat, nur gibt es keine Prozent% Angaben.

Leider kann ich aufgrund der verkomplizierten Darstellung der Studie keine Aussage Treffen wie: „Das Risiko für ein Kind unter 5 Jahren an Leukämie zu erkranken ist im Umkreis von 5km um ein AKW so und so viel % erhöht“….. evtl. kann mir jemand dabei helfen? (hallo ober-statistik-interpretierende experten gesucht!)

Oder können Sie das:

„Damit zeigt der Abstand zu den 16 untersuchten Kernkraftwerke in diesem Studiengebiet eine statistisch signifikante Beziehung zum Krebsrisiko für unter 5jährige Kinder (Parameterschätzer für 1/Abstand: 1,18, einseitiger p-Wert 0,0034, aus Basis von 1492 Fällen und 4735 Kontrollen) (Tabelle 3.15).“

Wäre die Aussage etwas eindeutiger und weniger durch komplizierte Blumensträuße hindurch, hätte der Studien-Autor vermutlich heute keinen job mehr…… (Lobbyists „Berater“ und „Coaches“ are everywhere)

Was auch interessant ist: JA ES GIBT EINEN ZUSAMMENHANG……. ABER KEINER WEISS WARUM!??? ES SO IST……. WEIL AN DER DIREKTEN EINSTRAHLUNG DES AKWs KANN ES NICHT LIEGEN.

Weil die Jahresdosis eines Erwachsenen im 1.4 mSv beträgt, dazu kommen 1.8 mSv durch medizinische Untersuchungen … und nur 0,0003200 mSv (Gundremmingen).

D.h. die DIREKT STRAHLUNG kann es nicht sein…… was ist es dann?

Wer diese Preisfrage löst…… Kriegt für sein Leukämie-krankes Kind welches 5km um ein Atomkraftwerk wohnt eine Saftige Entschädigung….. ich schätze mal im Millionen-€ Bereich.

Zeitgleich werden wohl sämmtliche AKWs Deutschlands abgeschaltet werden müssen…. oder die Leute auf eine Größere Distanz als 5km umgesiedelt werden.

„Als Grenzwert für die Belastung von Personen in der „Umgebung“ von kerntechnischen Anlagen in Deutschland gelten 0,3 mSV (milli Sievert) pro Jahr. Die tatsächlichen Belastungen liegen weit darunter. So wird für eine 50 Jahre alte Person, deren Wohnsitz sich in 5km Entfernung zum Kernkraftwerk befindet, eine kumulative Exposition gegenüber luftgetragenen Emissionen von 0,0000019 mSv (milli Sievert) (Obrigheim) bis 0,0003200 mSv (Gundremmingen) erwartet. Die jährliche natürliche Strahlenexposition in Deutschland beträgt etwa 1,4 mSv, die jährliche durchschnittli- che Exposition durch medizinische Untersuchungen etwa 1,8 mSv. Demgegenüber ist die Exposition mit ionisierender Strahlung in der Nähe deutscher Kernkraftwerke um den Faktor 1.000 bis 100.000 niedriger. Vor diesem Hintergrund ist nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand das Ergebnis unserer Studie nicht strahlenbiologisch erklärbar.“

formuliert…. aber so wie es aussieht gibt es einen Zusammenhang…… durch die leicht erhöhte Strahlung in der Umgebung um ein AKW kann die erhöhte Rate von Leukämie Fällen bei Kindern die um ein AKW leben nicht erklärt werden.

Keiner weiß warum….. aber ja…… es gibt mehr Leukämie im 5km Umkreis um ein AKW.

Gott sei dank wohne ich immerhin 15km von Gundremmingen weg.

http://www.bfs.de/de/bfs/druck/Ufoplan/4334_KIKK.html
Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken – 3602S04334  Salzgitter, 2007
Kernkraft

„Als Grenzwert für die Belastung von Personen in der „Umgebung“ von kerntechnischen Anlagen in Deutschland gelten 0,3 mSV (milli Sievert) pro Jahr. Die tatsächlichen Belastungen liegen weit darunter. So wird für eine 50 Jahre alte Person, deren Wohnsitz sich in 5km Entfernung zum Kernkraftwerk befindet, eine kumulative Expo- sition gegenüber luftgetragenen Emissionen von 0,0000019 mSv (milli Sievert) (Ob- righeim) bis 0,0003200 mSv (Gundremmingen) erwartet. Die jährliche natürliche Strahlenexposition in Deutschland beträgt etwa 1,4 mSv, die jährliche durchschnittli- che Exposition durch medizinische Untersuchungen etwa 1,8 mSv. Demgegenüber ist die Exposition mit ionisierender Strahlung in der Nähe deutscher Kernkraftwerke um den Faktor 1.000 bis 100.000 niedriger. Vor diesem Hintergrund ist nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand das Ergebnis unserer Studie nicht strahlenbiologisch erklärbar.“

Schlussfolgerung
Unsere Studie hat bestätigt, dass in Deutschland ein Zusammenhang zwischen der Nähe der Wohnung zum nächstgelegenen Kernkraftwerk zum Zeitpunkt der Diagno- se und dem Risiko, vor dem 5. Geburtstag an Krebs (bzw. Leukämie) zu erkranken, beobachtet wird. Diese Studie kann keine Aussage darüber machen, durch welche biologischen Risikofaktoren diese Beziehung zu erklären ist. Die Exposition gegen- über ionisierender Strahlung wurde weder gemessen noch modelliert. Obwohl frühe- re Ergebnisse mit der aktuellen Studie reproduziert werden konnten, kann aufgrund des aktuellen strahlenbiologischen und -epidemiologischen Wissens die von deut- schen Kernkraftwerken im Normalbetrieb emittierte ionisierende Strahlung grundsätz- lich nicht als Ursache interpretiert werden. Ob Confounder, Selektion oder Zufall bei dem beobachteten Abstandstrend eine Rolle spielen, kann mit dieser Studie nicht abschließend geklärt werden.

„Attributable Risks
The risk attributable to living within a 5-km area of one of the 16 nuclear power plants in Germany between 1980-2003, and for the number of cases observed in the 5-km area under study (n=77) is 0.2%. This means that under the model presuppositions, 29 of 13,373 cases diagnosed with cancer at less than 5 years of age from 1980 to 2003 in Germany, i.e. 1.2 cases per year, could be attributed to living within the 5-km area of a German NPP. In relation to the cases of leukaemia, of which 37 were observed at up to 5 years of age between 1980 and 2003 within the inner 5-km area, a 0.3 per-cent risk attributable to the population was calculated, i.e. 20 of 5,893 cases under 5 years of age in Germany which were diagnosed between 1980 and 2003, making 0.8 cases per year. These estimates are very inconclusive because they are based on a very small number of cases .“

„4.1 DiskussionderRegressionsergebnisse
Die Haupthypothese der Studie lautet ‚Es besteht kein Zusammenhang zwischen der Nähe der Wohnung zu einem Kernkraftwerk und dem Risiko vor dem 5. Geburtstag an Krebs zu erkranken. Es liegt kein negativer Abstandstrend des Erkrankungsrisikos vor’. Diese einseitige Hypothese wird zum vorher festgelegten Niveau von α=5% verworfen. Damit zeigt der Abstand zu den 16 untersuchten Kernkraftwerke in diesem Studiengebiet eine statistisch signifikante Beziehung zum Krebsrisiko für unter 5jährige Kinder (Parameterschätzer für 1/Abstand: 1,18, einseitiger p-Wert 0,0034, aus Basis von 1492 Fällen und 4735 Kontrollen) (Tabelle 3.15).

Im Abstand von ge- nau 5km vom Kernkraftwerk ergibt sich aus der so geschätzten Risikokurve ein Odds Ratio von 1,27 (einseitige untere 95%-Konfidenzgrenze=1,10) (Tabelle 3.16).
Auch die kategorisierte Analyse für die 5km- und 10km-Zone, jeweils im Vergleich zum Aufenthalt in der Studienregion außerhalb der inneren 5km- bzw. 10km-Zone, erbrachte statistisch signifikante Ergebnisse. So zeigte sich für die 5km-Zone ein ge- schätztes Odds Ratio von 1,61 (einseitige untere 95%-Konfidenzgrenze=1,26), für die 10km-Zone ein Odds Ratio von 1,18 (einseitige untere 95%-Konfi- denzgrenze=1,03) (Tabelle 3.17).“


Das Risiko für 0-4jährige Kinder an Leukämie zu erkranken nimmt zu, je näher ihr Wohnort an einem Kernkraftwerkstandort liegt. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz, die im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) durchgeführt wurde. Im 5-km-Umkreis um die Reaktoren wurde im Untersuchungszeitraum von 1980 bis 2003 festgestellt, dass 37 Kinder neu an Leukämie erkrankt sind. Im statistischen Durchschnitt wären 17 Fälle zu erwarten gewesen. Etwa 20 Neuerkrankungen sind also allein auf das Wohnen in diesem Umkreis zurückzuführen.
http://doris.bfs.de/jspui/handle/urn:nbn:de:0221-20100317939

Titel: Epidemiologische
Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken :
(KiKK-Studie) ; Zusammenfassung / summary ; Teil1: Fall-Kontroll-Studie
ohne Befragung ; Teil 2: Fall-Kontroll-Studie mit Befragung ; Vorhaben
StSch 4334
Autor(en): Kaatsch, PeterSpix, ClaudiaSchmiedel, SvenSchulze-Rath, RenateMergenthaler, AndreasBlettner, Maria
Herausgeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Sonstige Körperschaft(en): Deutsches Kinderkrebsregister, Mainz
Erscheinungsdatum: 2007
URN(s): urn:nbn:de:0221-20100317939
Sonstige Angaben: Enthält die Zusammenfassung in Deutsch und Englisch
Zusammenfassung: Das
Risiko für 0-4jährige Kinder an Leukämie zu erkranken nimmt zu, je
näher ihr Wohnort an einem Kernkraftwerkstandort liegt. Das ist das
Ergebnis einer Untersuchung des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz,
die im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) durchgeführt
wurde. Im 5-km-Umkreis um die Reaktoren wurde im Untersuchungszeitraum
von 1980 bis 2003 festgestellt, dass 37 Kinder neu an Leukämie erkrankt
sind. Im statistischen Durchschnitt wären 17 Fälle zu erwarten gewesen.
Etwa 20 Neuerkrankungen sind also allein auf das Wohnen in diesem
Umkreis zurückzuführen.
Thema / Themen: Ionisierende Strahlung

STUDIE ALS DOWNLOAD: http://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-20100317939/4/BfS_2007_KiKK-Studie.pdf

oder auch hier: BfS_2007_KiKK-Studie

Die vierjährige Mara hatte bereits zwei Nierentumoroperationen. Mara ist nachdenklicher geworden, sagt ihre Mutter Simone. © SWR / Tellux-Film GmbH
Die
vierjährige Mara hatte bereits zwei Nierentumoroperationen. ‚Mara ist
nachdenklicher geworden‘, sagt ihre Mutter Simone. © SWR / Tellux-Film
GmbH

Stimmt es, dass Leukämie bei Kindern leichter zu behandeln ist als bei Erwachsenen?

Die Leukämie-Erkrankung von Kindern erscheint besonders tragisch.
Tröstlich kann da die Tatsache wirken, dass die Heilungschancen von
Kindern erheblich höher sind als die von Erwachsenen. Dies hat
verschiedene Gründe: Kinder vertragen eine Chemotherapie meist viel
besser als Erwachsene. Dadurch lassen sich die Medikamente höher
dosieren und sie wirken dadurch effektiver. Zudem funktioniert bei
Erwachsenen das Reparaturprogramm für genetische Defekte beträchtlich
schlechter als bei Kindern.

…. ich würde sagen….. weil die Selbstheilungskräfte eines kindlichen Körpers bzw. die Entgiftungsfähigkeiten noch extrem gut sind.

Kleiner Nachtrag:

So pi mal daumen erhöht man die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken durch Rauchen um c.a. 30%. (ganz grobe Schätzung)

Durch gesunde Ernähung kann man das Risiko wieder um 30% veringern. (auch wenn genetische Veranlagung eines schwachen Immunsystems oder empfindlichkeit über Gendefekten vorhanden sein sollten)

„Lasst Essen eure Medizin sein“ ein alter weißer Spruch.

Wie oft sollte man seine Medizin nehmen? Täglich oder?

Es bringt es ja auch nicht Antibiotika ab und zu mal zu nehmen, man muss diese konstant durch nehmen.

Mein Tip: Grünter Tee der Teekampagne & eine Zitrone auspressen.

S.h. dazu:

IPPNW-Presseinformation vom 22.6.2011

Brennelementwechsel gefährlicher als bisher angenommen

Hohe Tagesspitzenwerte beim AKW-Brennelementwechsel

22.06.2011Schon bei einem einzigen Brennelementwechsel wird bis zu einem Drittel der jährlich abgegebenen Menge an radioaktiven Edelgasen und bis zu  50% der Jahresabgabe an radioaktivem Jod über den AKW-Kamin abgelassen und in die Umgebung verteilt. Das belegte die gestrige Sendung Plusminus. Die ARD-Recherchen bauen auf Nachforschungen der IPPNW auf und bestätigen die These, dass die Brennelementwechsel gefährlicher sind als bisher angenommen.

Die Tagesspitzenwerte bei der radioaktiven Abgabe über den AKW- Kamin sind in Zeiten der Revisionen bis zu 160 mal höher als an „normalen“ Betriebstagen. „Diese Werte eröffnen eine neue Dimension der Wissenschaftsdiskussion und zeigen die Gefährlichkeit unserer Atomkraftwerke schon im Normalbetrieb auf“, erklärt Vorstandsmitglied Reinhold Thiel.

„Messwerte der Edelgaskonzentrationen (Halbstunden-Mittelwerte) in der Abluft des Kernkraftwerks Gundremmingen, die das bayerische Landesamt für Umweltschutz zur Verfügung stellte, könnten den Schlüssel zum Verständnis der erhöhten Leukämieraten bei Kleinkindern im Nahbereich von Kernkraftwerken liefern.  Die Daten zeigen, dass radioaktive Emissionen auf einen kurzen Zeitraum während der Brennelementwechsel konzentriert sind. Nimmt man an, dass die Strahlenwirkung nicht linear, sondern überproportional mit der Strahlenbelastung ansteigt, so bestimmen Strahlungsspitzen das Risiko. Mit diesem Ansatz lässt sich bei geeigneter Wahl der Parameter die Größenordnung des beobachteten Leukämierisikos in Kernkraftwerksnähe erklären,“ sagt der Wissenschaftler Dr. Alfred Körblein.

Die bisherige Veröffentlichung der Werte in Form von Mittelwerten, die immer kleiner sind als die Tagesspitzen-werte, muss nach Ansicht der atomkritischen Ärzteorganisation ein Ende haben. Alle Emissionstagesspitzen-werte, die bisher als geheimes Betriebseigentum der Betreiber gehandhabt werden, sollten der öffentlichen und kritischen Forschung zur Verfügung stehen.
Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, dafür den rechtlichen Rahmen zu schaffen. Die IPPNW-Petition zur Verbesserung des Strahlenschutzes durch Einführung eines „Reference-Embryos“, die von 5.400 Bundes-bürgern unterstützt wird, muss endlich qualifiziert beantwortet werden. Die IPPNW fordert, die bisherigen Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung dem aktuellen Stand der Wissenschaft anzupassen.

Zur Erinnerung: Seit 1998 macht die IPPNW auf erhöhte Kinderkrebsraten in der Umgebung von Atomkraftwerken aufmerksam. Nach einer massiven Öffentlichkeitskampagne der IPPNW im Jahr 2001 aufgrund erhöhter Kinderkrebsraten um bayerische Atomkraftwerke bewilligte das Bundesamt für Strahlen-schutz eine wissenschaftliche Abklärung mittels der Studie „Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK-Studie)“. Dessen hochsignifikantes Ergebnis war: „Je näher ein Kleinkind an einem bundesdeutschen Atomkraftwerk wohnt, desto größer ist das Risiko für das Kind, an Krebs und Leukämie zu erkranken“. Betreiber und industriefreundliche Wissenschaftler leugnen jedoch bis heute einen Einfluss von radioaktiver Strahlung auf diese erhöhten Erkrankungsraten. Angeblich sei die von den Atomkraftwerken abgegebene Strahlung um einen Faktor 1000 zu gering, um Ursache für die Erkrankungen zu sein. Dieses Argument wird durch die aktuellen Recherchen zu den Tagesspitzenwerten während der Brennelementwechsel stark relativiert.

Den ARD-Plusminus-Beitrag vom 21. Juni können Sie abrufen unter http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/432744_plusminus/7484548_atomkraftwerke–gefahr-bei-revision?type=null

Das IPPNWfactsheet „Atomkraft: Risiken schon im Normalbetrieb“ finden Sie unter http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/factsheet_risiken_normalbetrieb.pdf
Eine Grafik mit den gemittelten Spitzen der Revisionen finden Sie unter http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/brennelement_wechsel.pdf
IPPNW-Film „Kinderkrebs um Atomkraftwerke“: http://www.youtube.com/user/IPPNWgermany#p/f/2/2PiQTr0noL4

Pressekontakt: Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung, Körtestr. 10, 10967 Berlin, Angelika Wilmen, Tel. 030 – 69 80 74 15, Email: wilmen[at]ippnw.de, www.ippnw.de