„Keine falsche Hoffnungslosigkeit!“ (Dr. David Servan Schreiber, Anti-Krebs Buch)

Bitte auch das hier lesen:

https://cyberwaves.wordpress.com/2010/06/18/zuerst-eierstockkrebs-dann-peritonealkarzinose-was-kommt-als-nachstes/

Garantiert nebenwirkungsfrei(er) als vieles was die Naturmedizin anpreist:

https://cyberwaves.wordpress.com/2010/08/28/tips-therapien-gegen-krebs-v1-1-und-kommentare-zur-nachtcafe-sendung-mit-ralf-brosius-der-irre-kult-ums-essen-ernahrung-nutrition-transition-western-diet/

Das schlimme ist, dass man von Ärzten vor ein Ultimatum gestellt wird wie „entweder wir machen das jetzt oder …. “ sie haben nicht mehr lange zu leben.

Tja…… für was wird man sich wohl in dieser Situation entscheiden?

Ich rate allen…….. es sich wirklich ganz ganz ganz ganz genau zu überlegen……. es gibt Fälle, ich kenne persönlich schon 2x welche sich ohne Chemo vom Krebs befreien konnten. (es war allerdings kein Darmkrebs…… sondern  schwerster Lungen krebs (Ralf Brosius mit Wildkräuter-Diät).

Unbestreitbar ist mittlerweile, dass das Darmkrebsrisiko signifikant mit der Ernährung zusammenhängt.

S.h. https://cyberwaves.wordpress.com/2010/12/17/verarbeitetes-rotes-fleisch-erhoht-darmkrebs-risiko-spinat-marinade-und-knoblauch-wirksam-gegen-kanzerogene-nitrosamine-hilft-alkohol-erhoht-das-darmkrebsrisiko-um-21%e2%80%9338/

…….. ich habe heute erst wieder zufällig mit dieser Frau gesprochen Frau Dr. Hanser Edeltraud (http://www.tierheilpraktiker-union.de/) Sie ist eigentlich Tierärztin. Ihr Körper hat den Krebs im Alter von 30 selbst erfolgreich bekämpft. Ohne Chemo. Ich weiß leider nicht genau wie/was/wo……. ich weiß nur dass Sie gesagt hat, dass der Krebs auch bei Tieren auf dem Vormarsch ist.

Es ist also nicht nur ein auf den Menschen beschränktes Phänomen. Und man kann es leider auch nicht damit abtun, dass es an der überalternden (Tier)Bevölkerung liegt, weil auch Kinder häufiger an Krebs erkranken. (s.h. dazu hier: https://cyberwaves.wordpress.com/2010/08/08/bundesamt-fur-strahlenschutz-bfs-und-deutsches-kinderkrebsregister-mainz-bestatigen-mehr-leukamie-falle-als-im-bundesdurchschnitt-warum-weis-keiner

und hier: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/lymphome/article/476651/nahe-atomkraftwerken-erkranken-kinder-oefter-krebs-weshalb-weiss-bislang-keiner.html )

Mit oder ohne Chemo: Ganz klar, die Chemo hilft NICHT(!!!) WIRKLICH, wenn die Körpereigenen Abwehrkräfte nicht aktiviert werden. (auf welchem Weg auch immer…… gesunde (wildkräuter) Ernährung… mäßiger Sport 20min 6x die Woche….. positive Lebenseinstellung…… etc. etc. pp.)

von Vlad Georgescu,  27.08.2010
Kolonkarzinom: Die Wahl der Waffen

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Spät erkannte kolorektale Karzinome galten als wenig behandelbar, jetzt melden Mediziner Fortschritte und sprechen von „Revolution“. Ob Antikörper gegen Rezeptormoleküle oder Angiogenese – die Wirkstoffwahl verlängert das Patientenleben signifikant.

Mehr zu diesem Thema:

Wiener Klinisches Magazin
Sehr direkt wagen die Mediziner Gudrun Riesch und Josef Thaler vom Klinikum Wels – Grieskirchen im Fachblatt „Wiener Klinisches Magazin“ eine klare Aussage: „In keinem anderen Gebiet sind in den vergangenen Jahren ähnlich entscheidende Fortschritte in der chemotherapeutischen Therapie erzielt worden wie beim kolorektalen Karzinom“. Und tatsächlich: Schon die Liste der heute eingesetzten Wirkstoffe zeigt, dass die Zeiten von 5-Fluoruracil als alleinigem Zytostatikum vorbei sind. Ob Oxaliplatin, Irinotecan oder Capecitabine, das Who is Who der potenten Krebsbekämpfer liest sich auf den ersten Blick mehr als vielversprechend. Hinzu kommen verschiedene monoklonale Antikörper, die Onkologen ebenfalls zur Verfügung stehen.

Um die Mittel jedoch korrekt einzusetzen, müssen Ärzte in die Tiefen der Biochemie vorstoßen, wie Risch und Thaler in ihrer Arbeit demonstrieren. So stehen derzeit drei monoklonale Antikörper für die Therapie von metastasierten kolorektalen Karzinomen: Cetuximab, Panitunumab und Bevacizumab. Die Angriffsziele der Wirkstoffe freilich fallen unterschiedlich aus. Während die ersten beiden Substanzen in die EGFR-Signalübertragung eingreifen und Tumorzellen auf diese Weise von der Überexpression des EGF-Rezeptors abhalten, blockiert Bevacizumab über Bindung an den Wachstumsfaktor VEGF die Angiogenese des Tumors. Warum Ärzte viel biochemisches Fingerspitzengefühl benötigen, wird beim Blick ins Detail offensichtlich.

„Eine gegen den EGFR-Signaltyp gerichtete Therapie des kolorektalen Karzinoms ist jedoch nur bei Patienten Erfolg versprechend, deren Tumor den Wildtyp des KRAS-Gens aufweist“, schreiben die Autoren. Genau das trifft aber bei lediglich 60 Prozent aller Fälle zu – wer die Finesse nicht kennt, verschießt die monoklonalen Antikörper umsonst. Denn bei 40 Prozent aller Menschen mit kolorektalem Karzinom führt das mutierte KRAS-Gen zu einer Daueraktivierung des entsprechenden Ras-Signalproteins und „der Tumor spricht nicht auf die Behandlung an“, wie Riesch und Thaler betonen.
Selbst dann, wenn die Antikörper wirken, sind bei Unkenntnis Schwierigkeiten programmiert. Das seit langer Zeit etablierte Cetuximab beispielsweise kann heftige allergische Reaktionen auslösen – hier empfehlen die Mediziner ein Ausweichen auf Panitumumab.
Therapiemanagement entscheidet über den Erfolg
Als besonders potent ist wiederum die Therapie mit Bevacizumab, das den Tumor von der Blutversorgung abschneidet – wenn man eine weitere Feinheit beachtet. Allein vermag die Substanz die Angiogenese nämlich kaum zu stoppen. In Kombination mit anderen Chemotherapien steigere Bevacizumab jedoch deren Effektivität, meinen die Autoren des Fachartikels, und: „Dieser Antikörper wird daher routinemäßig in der Erstlinien – oder Zweitlinientherapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms eingesetzt“. Wissen müssen Onkologen dabei auch, dass der Antikörper erst vier bis sechs Wochen nach der Operation des Patienten erfolgen sollte – sonst drohen schwere Wundheilungsstörungen mit unliebsamen Folgen.
Die Wahl des probaten Mittels erweist sich gerade bei Patienten mit Krebs im fortgeschrittenen Stadium als entscheidend. So führe im Stadium UICC II die Verabreichung einer 5-FU-haltigen Chemotherapie zu einem „marginalen Überlebensvorteil von ein bis fünf Prozent“, wie Thaler und Riesch aufzeigen. Eine adjuvante Chemotherapie im Stadium UICC III hingegen könne die Rezidivrate um bis zu 40 Prozent senken und das 5-Jahresüberleben um rund ein Drittel steigern. Als Standard zur adjuvanten Chemotherapie des Kolonkarzinoms im Stadium III empfehlen die Mediziner die Kombinationstherpie nach dem sogenannten FOLFOX-4 Schema. Auch FOLFOX VI, bei der 5-Fluoruracil, Leucovorin und Oxaliplatin kombiniert werden, führte zu einer Verlängerung des krankheitsfreien Überlebens „während der einjährigen Behandlung mit Bevacizumab“.

Es gibt demnach viel Licht im Kampf gegen den kolorektalen Tumor, aber auch viel Schatten. Denn das richtige Therapiemanagement entscheidet über die Lebensqualität und Überlebensdauer der behandelten Patienten. Eine Alternative zur genauen Kenntnis der Zusammenhänge zwischen Wirkstoff und Biochemie des Patienten gibt es nicht, wie Riesch und Thaler konstatieren: „Ohne spezifische Therapie beträgt das mediane Überleben im metastasierten Stadium etwa sechs
Monate“.


Quelle:http://pictures.doccheck.com/photos/b/d/e6949fe185_m.jpg

Titel:    3 simultane Dickdarmkarzinome – 71 jährige Frau
Bildgrößen:    75×75   230×172   500×375
Beschreibung:
Erweiterte Rechtshemikolektomie mit 3 Colonkarzinomen:
1.Zökumcarzinom
2.Carzinom rechte Flexur
3.Transversumkarzinom
3 Karzinome des Kolons bei einem Patienten sind extrem selten!

In den Industrieländern hat die Anzahl Darmkrebsneuerkrankungen in den letzten 30 Jahren deutlich zugenommen. Mit einer jährlichen Anzahl von Neuerkrankungen (Inzidenz) in Höhe von 30–35 pro 100.000 Einwohner ist der Darmkrebs eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen in Mitteleuropa und ist für etwa 15 % aller Krebstodesfälle verantwortlich. Die weltweite Inzidenz wird auf eine Million Neuerkrankungen pro Jahr geschätzt. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen, dies betrifft vor allem Rektumkarzinome (Geschlechtsverhältnis 60:40).

In Deutschland stellt Darmkrebs sowohl bei den Neuerkrankungen als auch beim Krebstod bei Männern wie Frauen die zweithäufigste Krebsform dar. 2005 verstarben hier mehr als 20.000 Menschen an ihm.1 Die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister geht sogar von fast 30.000 Todesfällen pro Jahr aus.2 90 % der kolorektalen Karzinome treten nach dem 50. Lebensjahr auf. Das Durchschnittsalter bei Erstdiagnose liegt bei 65 Jahren. Das Risiko eines Deutschen, in seinem Leben an Darmkrebs zu erkranken, beträgt etwa 6 %, daran zu versterben etwa 2,5–3 %.1

Risikofaktoren
Die wichtigsten Risikofaktoren sind hohes Alter und das Vorkommen von Darmpolypen. Diese entarten häufig. Weitere, seltene Risikofaktoren sind genetische Vorbelastung (Familienmitglieder mit Darmkrebs in direkter Linie haben ein etwa dreifach erhöhtes Erkrankungsrisiko) sowie genetische Syndrome, die mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Darmkrebs einhergehen.

Krankheiten und Syndrome

Die familiäre adenomatöse Polyposis ist eine seltene obligate Präkanzerose (Erkrankung, die zwangsläufig zur Krebsentstehung führt), bei der schon in jungen Jahren der Dickdarm mit Darmpolypen überwuchert wird. Diese Erkrankung hat einen autosomal-dominanten Erbgang. Ursache für die Entstehung von bis zu 1000 Polypen im Dickdarm ist eine Störung des normalen Zellzyklus (die Mutation des APC-Tumorsuppressorgens auf Chromosom 5). Eine operative totale Entfernung des Dickdarmes (Kolektomie) wird bis zum 20. Lebensjahr empfohlen.

Weitere Syndrome mit deutlich erhöhtem Risiko sind das Gardner-Syndrom, eine erbliche Erkrankung, bei der es neben vielen Polypen im Darm auch zum Auftreten von gutartigen Tumoren der Haut, der Unterhaut, des Knochens sowie des Bindegewebes kommt, und das Turcot-Syndrom, ebenfalls eine seltene genetische Erkrankung, bei der neben Polypen im Darm auch Hirntumore vorkommen. Seltener entarten Polypen beim Peutz-Jeghers-Syndrom, einer seltenen genetischen Erkrankung, bei der neben Polypen im Magen-Darm-Trakt auch Pigmentflecken im Gesicht und an der Mundschleimhaut vorkommen. Ebenfalls selten entarten Polypen bei der juvenilen Polyposis, der häufigsten Polypenart im Kindesalter, bei der die Polypen meist im Enddarm lokalisiert sind.

Eine weitere erbliche Erkrankung, die mit einem deutlich erhöhten Risiko für die Entwicklung von Darmkrebs einhergeht, ist das hereditäre non-polypöse kolorektale Karzinom (HNPCC). Bei dieser autosomal-dominant vererbten Erkrankung kommt es neben bösartigen Darmtumoren auch gehäuft zu Brustkrebs, Endometriumkarzinomen und Eierstockkrebs. Der Darmkrebs tritt bei den Patienten mit HNPCC bereits um das 45. Lebensjahr auf und ist am häufigsten im aufsteigenden Teil des Dickdarmes (Colon ascendens) lokalisiert.

Ebenfalls mit einem erhöhten Entartungsrisiko (fakultative Präkanzerose) behaftet ist die Colitis ulcerosa, insbesondere bei Befall des gesamten Dickdarms. Auch Patienten mit Morbus Crohn tragen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung ein geringgradig erhöhtes Darmkrebsrisiko.
Tags:    Darmkrebs, Hemikolektomie, Kolonkarzinom, simultane Dickdarmkarzinome


Quelle:http://pictures.doccheck.com/photos/6/d/0b3dffb8ba_m.jpg

Titel:    Zoekumkarzinom – Karzinom der Bauhinschen Klappe
Bildgrößen:    75×75   230×172   500×375
Beschreibung:
Karzinome der Bauhinschen Klappe sind selten. Sie führen frühzeitg zum Dünndarmileus.
Therapie: Hemikolektomie rechts.
Tags:    Dickdarmkarzinom, Karzinom der Bauhinschen Klappe, Kolonkarzinom, Zoekumkarzinom

Quelle: http://pictures.doccheck.com/photos/6/7/25ae861c9a_m.jpg

nur Ärzte haben Zugang zu Doccheck.

Ich möchte aber einer breiteren, mündigen Menschheit ebenfalls Zugang zu den dort enthaltenen Informationen gewähren.

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