US State Department: Keine Gefahr durch iranisches Kernkraftwerk Buschir

Die Eingeständnis von US-Außenamtssprecher P.J. Crowley, daß
von dem gerade fertiggestellten Kernkraftwerk Buschir im Iran keine
Gefahr ausgehe, wird von amerikanischen Geheimdienstkreisen auf
intensive diplomatische Gespräche zwischen Washington und Moskau
zurückgeführt. „Buschir wird den Iran mit Strom versorgen,
erklärte Crowley am 21. August. „ Wir sehen kein Risiko der
Proliferation, da Rußland nicht nur den Brennstoff bereitstellt, sondern
die verbrauchten Brennstäbe auch wieder entsorgt, was die einzige
Quelle einer potentiellen Proliferation darstellen könnte.

Es sind wohl auch sehr direkte Warnungen seitens russischer
Regierungskreise gegenüber der israelischen Kriegsfraktion um
Premierminister Netanjahu und Außenminister Liebermann ausgesprochen worden mit dem Hinweis, daß Kraftwerk Buschir stünde unter direkter russischer Kontrolle.

Damit ist die Kriegsgefahr im Nahen Osten keineswegs vom Tisch. Lyndon
LaRouche wies in einer Presseerklärung vom 16. August auf die
eigentliche Quelle der Kriegsgefahr: Vertreter des britischen Empire
befänden sich aufgrund des Kollapses des globalen
Dollar/Sterling-Finanzsystems in heller Aufregung. Diese könnte mit
Hilfe der alten Sykes-Picot Netzwerke in Nahost einen Vorwand für einen
israelischen Angriff auf den Iran inszenieren. Zu den Netzwerken
gehörten sowohl der Jabotinsky-Apparat in Israel als auch Teile der
saudischen Königsfamilie.

Gleichzeitig wird in internationalen Medien weiter die Kriegstrommel
gerührt. Und die Hauptschreihälse sind wieder diejenigen, die vor zehn
Jahren das Märchen von den irakischen Massenvernichtungswaffen in Umlauf
brachten.

Powered by ScribeFire.