UND DAS ALLEIN IN DEUTSCHLAND!

also ich finds langsam nicht mehr lustig…….

wordpress auf dem dieser blog basiert, gehört google

fireball, eine vormals deutsche suchmaschiene wurde von lycos gekauft…. lycos wurde von google gekauft……… was kommt dann? ebay? die telekom? die BRD?

wollte erst für meine Firma ein Account bei youtube aufmachen.

Ohne seine Telefonnummer bekannt zu geben geht das nämlich nicht mehr.

Youtube wurde ja schon vor Jahren von Google aufgekauft.

Wenn jetzt Google von den Chinesen aufgekauft wird…… na dann gut nacht. Dann gibts bald Massenhinrichtungen von allen Leuten die jemals irgendwas für Tibet und gegen China IRGENDWO veröffentlicht haben. Oder die werden als Versuchskaninchen auf die Reise zum Mars geschickt.

und das auch noch……


das war ja mal „normal“.

Leute warum kriegt es eigentlich niemand hin eine gscheide suchmaschiene zu programmieren die google konkurrenz macht?

am besten unter GPL damit auch ja keine schweinerein mit den gespeicherten suchanfragen passieren.

muss man alles selber machen? (hab da schon so ne idee😉 wer will mit-programmieren?
…… ich werde sicherlich keinen youtube/google account mehr aufmachen. sondern mich lieber nach alternativen umschauen.

zB. www.dailymotion.com

ps: hat eigentlich mal einer von euch bei google deutschland nachgefragt, welche daten sie über dich gespeicht haben? Die müssen auskunft geben!

lasst uns doch mal den Spieß umdrehen und Daten über Google sammeln: 140.718.571,99 Umsatz 2008
leck mich am…..

Die Firma Google Inc. A DL-,001 (Kürzel: GGQ1) ist börsennotiert. Die Aktie mit der WKN A0B7FY und ISIN US38259P5089 wird im Freiverkehr gehandelt.
Mitarbeiter:
– Weltweit 16.805
Standorte: 3
Handelsregister Hamburg HRB 86891

Firmensitz:
Kreis Hamburg

Google Germany GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

BILANZ zum 31. Dezember

Google Germany GmbH, Hamburg

AKTIVA

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.668,00 100.365,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 87.740.265,19 96.899.615,73
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.678.681,48 94.418.946,67 2.495.531,71
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 252.249,49 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 38.828.512,56 8.015.841,72
– davon ggü. Gesellschafter Euro 3.398.504,00 (Euro 0,00)
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.137.116,83 42.217.878,88 1.464.438,51
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.964.381,00 8.644.934,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 363.320,65 1.196.783,68
141.968.196,20 118.817.512,22

PASSIVA

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 59.000.000,00 59.000.000,00
III. Verlustvortrag -18.202.540,26 -16.595.751,10
IV. Jahresfehlbetrag -12.511.748,69 28.310.711,05 -1.606.789,16
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 4.106.586,68 2.339.129,63
2. sonstige Rückstellungen 46.189.956,32 50.296.543,00 37.404.568,90
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 853.900,68 1.958.800,43
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 60.873.588,18 35.789.930,66
– davon ggü. Gesellschafter Euro 37.960.684,08 (Euro 35.697.666,66)
3. sonstige Verbindlichkeiten 935.404,28 62.662.893,14 502.622,86
– davon aus Steuern Euro 578.906,19 (Euro 0,00)
– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 234.871,30 (Euro 51.657,33)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 698.049,01 0,00
141.968.196,20 118.817.512,22

GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG
vom 01.01.2008 bis 31.12.2008

Google Germany GmbH, Hamburg

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 140.718.571,99 79.747.749,28
2. sonstige betriebliche Erträge 951.990,77 3.067,10
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 28.207.451,96 14.824.965,43
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 26.230.963,56 15.574.021,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.301.454,66 31.532.418,22 2.755.492,50
– davon für Altersversorgung Euro 885.031,19 (Euro 639.831,97)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlage- vermögens und Sachanlagen 41.057.553,12 20.267.347,70
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 31.690.344,23 23.321.933,88
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 195.796,70 252.817,10
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen 66.368,35 2.400.000,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.142.590,41 702.228,66
– davon an verbundene Unternehmen Euro 3.123.934,47 (Euro 697.666,66)
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.169.633,17 157.643,90
11. außerordentliche Aufwendungen 16.533.816,22 0,00
12. außerordentliches Ergebnis -16.533.816,22 0,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.139.076,00 1.764.433,06
14. sonstige Steuern 8.489,64 2.147.565,64 0,00
15. Jahresfehlbetrag 12.511.748,69 1.606.789,16

Anhang für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2008

Google Germany GmbH, Hamburg

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss der Google Germany GmbH, Hamburg, ist unter Beachtung der allgemeinen Vorschriften der §§ 242-256 ff. HGB sowie der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes in Euro aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte im Rahmen der Vorschriften gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Gliederung der Gewinn-und Verlustrechnung wählten wir das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Die gesetzlichen Gliederungsvorschriften wurden beachtet.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Die Vergleichbarkeit mit früheren Jahren ist eingeschränkt, weil das Unternehmen als übernehmende Gesellschaft mit der DoubleClick Germany Holding GmbH, Frankfurt, verschmolzen wurde. Basis ist der Verschmelzungsvertrag vom 26. August 2008 sowie die entsprechenden Gesellschafterbeschlüsse sowohl der übernehmenden als auch der übertragenden Gesellschaft.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Bilanzierungswahlrechte wurden nicht in Anspruch genommen.

Im Einzelnen erfolgen Bilanzierung und Bewertung nach folgenden Grundsätzen:

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt.

Die Abschreibungen werden entsprechend der vertraglichen Laufzeit oder einer voraussichtlichen kürzeren Nutzungsdauer der erworbenen Rechte vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs-oder Herstellungskosten gem. § 255 HGB und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen angesetzt gem. § 253 Abs. 1 HGB.

Die Abschreibungen werden aufgrund der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer sowie steuerrechtlichen Grundsätzen ermittelt. Sämtliche Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Wertansätzen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB angesetzt.

Die Bewertung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt zum Nennwert.

Fremdwährungsforderungen werden mit historischen Kursen im Entstehungszeitpunkt oder mit dem niedrigeren Stichtagskurs angesetzt.

Sonstige Rückstellungen und Steuerrückstellungen werden nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme bemessen. Alle bekannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten werden berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB.

Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit den historischen Kursen im Entstehungszeitpunkt oder dem höheren Stichtagskurs umgerechnet.

Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken, soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren, ist durch Bildung ausreichender Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel gesondert dargestellt.

Finanzanlagen

Der mittelbare und unmittelbare Anteilsbesitz der Google Germany GmbH ergibt sich aus der Anlage zum Anhang.

Die Anteile an der bruNET Holding AG werden unverändert zum Vorjahr mit EUR 1,00 angesetzt. Da die Geschäftsführung weiterhin davon ausgeht, dass es sich um eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung handelt, wird der Beteiligungsansatz der bruNET Holding AG von EUR 1,00 beibehalten.

Im Rahmen der globalen Übernahme der DoubleClick Gruppe wurden die Anteile an der DoubleClick Germany Holding GmbH durch die Raiden Ltd. und damit durch die Muttergesellschaft in die Google Germany GmbH eingelegt. Anschließend wurde die DoubleClick Germany Holding GmbH rückwirkend zum 01. Januar 2008 auf die Google Germany GmbH verschmolzen. Die Google Germany GmbH ist somit der Gesamtrechtsnachfolger der DoubleClick Germany Holding GmbH.

Durch die Übernahme verzeichnete die Google Germany GmbH einen Verlust von EUR 16,5 Mio., welcher als außergewöhnlicher Aufwand ausgewiesen wird.

Die ausländischen Tochterunternehmen der DoubleClick Germany Holding GmbH wurden durch die Google Germany GmbH übernommen. Die Anteile an falk eSolutions SARL, Frankreich, wurden am 18. August 2008 an Google France SARL verkauft. Der verbleibende Anteilsbesitz der Google Germany GmbH zum 31. Dezember 2008, ist in der Anlage zum Anhang angegeben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen an verbundene Unternehmen beinhalten:

Forderungen gegen verbundene Unternehmen 31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
Bear-Line GmbH 12.557.171,61 0,00
Google Ireland Ltd. 10.208.117,38 2.118.269,99
bruNet GmbH 5.805.776,61 5.571.168,93
DoubleClick International Internet Advertising Ltd. 3.678.125,46 0,00
Raiden Ltd. 3.398.504,00 0,00
Falk eSolutions GmbH (Schweiz) 1.788.418,65 0,00
Google UK 935.164,69 0,00
Google France 224.395,70 0,00
Google Netherlands 143.875,68 0,00
DoubleClick International Tech Solutions Ltd. 66.130,78 0,00
Google Australia 22.832,00 0,00
Google Inc. 0,00 326.402,80
Summe 38.828.512,56 8.015.841,72

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 3.398.504,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten:

sonstige Vermögensgegenstände 31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
Forderung aufgrund von Rechnungsanpassungen 1.464.052,00 0,00
Umsatzsteuer 957.110,70 1.204.697,68
Kautionen 488.731,40 251.090,40
Sonstige 227.222,73 0,00
Steuerüberzahlungen 0,00 5.377,30
Forderungen gegen Personal 0,00 3.273,13
Summe 3.137.116,83 1.464.438,51

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit Restlaufzeit größer als ein Jahr betragen EUR 488.731,40 (Vorjahr: EUR 251.090,40).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zu 100% von der Raiden Ltd., Dublin, Irland, gehalten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

Rückstellungen Stand 01.01.2008
EUR
Zuführung
EUR
Auflösung/ Verbrauch
EUR
Stand 31.12.2008
EUR
Steuerrückstellungen 2.339.129,63 2.900.857,75 1.133.400,70 4.106.586,68
Sonstige Rückstellungen
Rückstellungen für Kost-Plus-Verrechnung 29.513.073,23 7.745.217,89 0,00 37.258.291,12
Rückstellungen für Commission und Bonus 2.808.761,70 4.344.300,11 2.808.761,70 4.344.300,11
Rückstellungen Data Center 2.146.413,00 1.995.000,00 2.146.413,00 1.995.000,00
Sonstige Rückstellungen 2.578.015,15 1.867.813,99 2.578.014,98 1.867.814,16
Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 358.305,82 366.245,11 0,00 724.550,93
37.404.568,90 16.318.577,10 7.533.189,68 46.189.956,32
Summe 39.743.698,53 19.219.434,85 8.666.590,38 50.296.543,00

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten Gesamtbetrag 31.12.2008 davon mit einer Restlaufzeit:

davon mit einer Restlaufzeit:
Verbindlichkeiten Gesamtbetrag 31.12.2008
EUR
bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr Vorjahr
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 853.900,68 853.900,68 0,00 0,00 1.959
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 60.873.588,18 3.045.318,73 57.828.269,45 0,00 35.790
sonstige Verbindlichkeiten 935.404,28 935.404,28 0,00 0,00 502
Summe 62.662.893,14 4.834.623,69 57.828.269,45 0,00 38.251

Im Vorjahr gab es keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit mit mehr als 5 Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten:

davon mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen Gesamtbetrag 31.12.2008
EUR
bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr Vorjahr
TEUR
Raiden Ltd. 37.960.684,08 0,00 37.960.684,08 0,00 35.698
DoubleClick International Holding LLC 19.867.585,37 0,00 19.867.585,37 0,00 0
Google Inc. 2.691.505,28 2.691.505,28 0,00 0,00 0
Google Belgien (Crystal Computing) 256.478,76 256.478,76 0,00 0,00 0
Google Schweiz 92.264,00 92.264,00 0,00 0,00 92
AtLast Software GmbH 5.070,69 5.070,69 0,00 0,00 0
Summe 60.873.588,18 3.045.318,73 57.828.269,45 0,00 35.790

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von EUR 37.960.684,08 (Vorjahr: TEUR 35.698).

Die Gesellschafterin, Raiden Ltd., Dublin, Irland, gewährte der Gesellschaft in 2006 ein Darlehen in Höhe von EUR 35.000.000,00. Das Darlehen erhöhte sich seither um die bisher angefallenen Zinsen in Höhe von EUR 3 Mio. Aufgrund einer Verlängerung des Darlehens im Jahr 2008 ist das Darlehen erst zum 29. Dezember 2010 zurückzuzahlen.

In 2006 gewährte die DoubleClick International Holding LLC, Delaware, USA, der DoubleClick Germany Holding GmbH ein verzinsliches Darlehen in Höhe von EUR 17,4 Mio. Das Darlehen erhöhte sich seither um die für das Jahr 2008 und Vorjahre angefallenen Zinsen in Höhe von EUR 2,5 Mio. Das Darlehen wurde von der Google Germany GmbH als Gesamtrechtsnachfolger der DoubleClick Germany Holding GmbH übernommen. Das Darlehen ist bis zum 20. März 2013 vollständig zurückzuzahlen und notiert in US-Dollar.

Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-und Leasingverträgen für die Datenzentren sowie für die Büroräume in Hamburg im Gesamtumfang von TEUR 55.692 mit folgenden Restlaufzeiten:

TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr 12.281
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 40.819
Restlaufzeit über 5 Jahre 2.592

Es bestehen keine Eventualverbindlichkeiten zum Abschlussstichtag.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich in Deutschland auf Basis des Cost-Plus-Agreements erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen hauptsächlich aus Erträgen aus Abschreibungen von Verbindlichkeiten gegenüber der falk eSolutions, Russland, welche sich in Liquidation befindet, und aus Erträgen aus der Veräußerung der falk eSolutions SARL, Frankreich.

Die Aufwendungen für den Betrieb der Datenzentren sind im Materialaufwand in Höhe von EUR 28.207.451,96 (Vorjahr: EUR 14.824.965,43) enthalten.

Der Posten sonstiger betrieblicher Aufwand beinhaltet insbesondere folgende Aufwendungen:

EUR EUR
Verluste aus Anlagenabgang 7.163.098,24 2.422.993,45
Werbekosten 6.647.631,16 5.150.342,20
Fremdarbeiten und -leistungen 3.578.941,99 1.903.905,14
Reisekosten Arbeitnehmer 3.262.647,39 2.422.993,45
Reparatur und Instandhaltung, Erhaltungsaufwand 3.032.178,71 3.661.472,59
Büromiete 1.801.866,69 1.665.434,10
Telefon / Internet 778.846,97 324.433,64
Forderungsverluste 72.928,24 2.809.077,00

Das außergewöhnliche Ergebnis enthält den Verschmelzungsverlust, der aus der Übernahme der DoubleClick Germany Holding GmbH, Frankfurt, resultiert (EUR -16,5 Mio.). Es wurde das Wahlrecht gem. § 24 UmwG dahingehend ausgeübt, dass ein Verschmelzungsverlust im Geschäftsjahr 2008 ausgewiesen wird.

Die Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 677.

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2008 beschäftige die Google Germany GmbH im Jahresdurchschnitt 247 Mitarbeiter (Vorjahr 160, berechnet nach FTE -full-time employee). Nicht berücksichtigt sind die Geschäftsführer und Auszubildenden. Zum Bilanzstichtag betrug die Anzahl der Mitarbeiter 303 (FTE).

Es werden wie im Vorjahr ausschließlich Angestellte beschäftigt.

Gesellschaftsorgane

Mit Gesellschafterbeschluss vom 9. Mai 2005 wurde

Nikesh Arora, Vorsitzender, Sales Man SVP, Google and President, EMEA Operations. Boston, Massachusetts, USA, zum 9. Mai 2005 zum Geschäftsführer benannt. Er trat am 6 Juli 2009 zurück.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 11. April 2007 wurden mit Wirkung zum 11. April 2007 folgende Personen als Geschäftsführer bestellt:

Kent Walker, Rechtsanwalt, Vize Präsident und Leiter der Rechtsabteilung, San Jose, Kalifornien, USA,

Lloyd Martin, Accountant, Corporate Controller, Mountain View, Kalifornien, USA

John Herlihy, Vize Präsident, Online Sales, EMEA, Dublin, Irland

Graham Law, Finance Director / Regional Financial Controller, Rathfarnham, Dublin, Irland.

Die Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 S.1 Nr. 9 HGB betragen EUR 0. Die Vergütung der Mitglieder der Geschäftsführung erfolgte ausschließlich durch die Google Inc., Delaware, USA.

Alle Mitglieder der Geschäftsführung sind berechtig, die Gesellschaft allein zu vertreten.

Zum Abschlussstichtag bestanden keine von der Google Germany GmbH an die oben genannten Mitglieder der Geschäftsführung ausgegebenen Darlehen. Des Weiteren wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 12.511.748,69 auf neue Rechnung vorzutragen.

VI. Verbundene Unternehmen

Der Jahresabschluss der Google Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Google Inc., die den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die Google Inc. hat ihren Sitz in Delaware, USA.

Die Google Inc. veröffentlicht ihre Quartals- und Jahresabschlüsse bei der United States Securities and Exchange Commission (SEC).

Hamburg,

Google Germany GmbH

Kent Walker

Graham Law

Lloyd Martin

John Herlihy

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Der mittelbare und unmittelbare Anteilsbesitz der Google Germany GmbH gliedert sich wie folgt:

Anteilsbesitz Anteile 31.12.2008 Eigenkapital 31.12.2008 Jahresüberschuss / -fehlbetrag 31.12.2008
Unmittelbare Beteiligung % EUR EUR
– bruNET Holding AG 100 1.768.345,59 38.744,53
– Falk eSolutions GmbH (Schweiz) 100 CHF 5.727.856,16 CHF 459.813,27
– Falk eSolutions Ltd. 100 £ 0,00 £ 222,903
– Falk eSolutions (Russland) 100 TRUB -783 TRUB -1.243
Mittelbare Beteiligungen
Beteiligungen der bruNET Holding AG
– bruNET GmbH 100 -1.594.122,12 -219.814,51
– bruNET (Schweiz) GmbH 100 CHF -260.336,27 CHF -27.669,71
– allPAY GmbH 100 -18.107,43 -12.573,33
– Skydocks GmbH 100 -17.742,40 -14.356,02
– surfID AG i.L. (gem. Liquidationsabschluss per 31.10.2007) 25 -18.189,08 -4.953,66

Anlagenspiegel

der Google Germany GmbH, Hamburg, zum 31. Dezember 2008

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Stand 01.01.2008
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 218.610,72 7.110,00 0,00 0,00 225.720,72
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 218.610,72 7.110,00 0,00 0,00 225.720,72
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.140.412,65 46.896.309,51 22.400.855,22 505.714,61 146.141.581,55
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.495.531,71 6.678.681,48 1.989.817,10 -505.714,61 6.678.681,48
Summe Sachanlagen 123.635.944,36 53.574.990,99 24.390.672,32 0,00 152.820.263,03
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 21.589.516,16 74.368,35 8.000,00 0,00 21.655.884,51
Summe Finanzanlagen 21.589.516,16 74.368,35 8.000,00 0,00 21.655.884,51
Summe Anlagevermögen 145.444.071,24 53.656.469,34 24.398.672,32 0,00 174.701.868,26
Abschreibungen
Stand 01.01.2008
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118.245,72 103.807,00 0,00 0,00 222.052,72
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 118.245,72 103.807,00 0,00 0,00 222.052,72
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.240.796,92 40.953.746,12 6.793.226,68 0,00 58.401.316,36
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 24.240.796,92 40.953.746,12 6.793.226,68 0,00 58.401.316,36
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 21.589.515,16 66.368,35 0,00 0,00 21.655.883,51
Summe Finanzanlagen 21.589.515,16 66.368,35 0,00 0,00 21.655.883,51
Summe Anlagevermögen 45.948.557,80 41.123.921,47 6.793.226,68 0,00 80.279.252,59
Buchwerte
Stand 31.12.2008
EUR
Stand 31.12.2007
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.668,00 100.365,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.668,00 100.365,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 87.740.265,19 96.899.615,73
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.678.681,48 2.495.531,71
Summe Sachanlagen 94.418.946,67 99.395.147,44
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
Summe Finanzanlagen 1,00 1,00
Summe Anlagevermögen 94.422.615,67 99.495.513,44

Lagebericht zum 31. Dezember 2008

der Google Germany GmbH

1. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft fungiert im Wesentlichen als Servicegesellschaft der Google Inc., USA, und der Google Irland Ltd., Irland, und erbringt dabei, bezogen auf den deutschen Markt, Dienstleistungen in den Bereich Marketing, Hosting sowie Forschung und Entwicklung (F&E).

Im Rahmen dieser Tätigkeiten erzielte die Google Germany GmbH Umsätze auf der Grundlage der folgenden Vereinbarungen:

Hosting Agreement mit der Google Ireland Ltd.: Gemäß dem Hosting Agreement mit Google Ireland Ltd. betreibt und unterhält die Google Germany GmbH Einrichtungen, die der Unterbringung von kommunikations-, computer-, daten- und internetbezogenen Anlagen dienen und als Telekommunikations-Gateways und Datenzentren zur Unterstützung der Google Ireland Ltd. bei der Bereitstellung von Such-, Werbe- und damit verbundenen Dienstleistungen für deren Kunden dienen. Gemäß dieser Vereinbarung werden der Google Germany GmbH die für die Google Ireland Ltd. erbrachten Hosting-Leistungen auf Fremdvergleichsbasis erstattet.

Marketing Services Agreement mit der Google Ireland Ltd.: Die Google Germany GmbH stellt für die Google Ireland Ltd. die benötigte Unterstützung, Beratung, Auskunft und Betreuung im Zusammenhang mit Marketing- und Unterstützungsleistungen für sämtliche Dienstleistungen und Produkte bereit, welche sich auf die Erbringung von Websuchdienstleistungen im deutschen Markt beziehen. Gemäß dieser Vereinbarung werden der Google Germany GmbH die für die Google Ireland Ltd. erbrachten Marketing- und Unterstützungsleistungen auf Fremdvergleichsbasis erstattet.

Research and Development Services Agreement mit der Google Inc.: Die Google Germany GmbH erbringt F&E-Leistungen für die Google Inc. Die Google Inc. legt die von der Gesellschaft zu erbringenden F&E-Leistungen fest. Gemäß dieser Vereinbarung werden der Google Germany GmbH die für die Google Inc. erbrachten F&E-Leistungen auf Fremdvergleichsbasis erstattet.

Wirtschaftliches Umfeld und Marktentwicklung

Die Gesellschaft agiert im Kontext der weltweiten Google Gruppe und ist als Servicegesellschaft generell stark abhängig von der Entwicklung der Gruppe und im Speziellen von der Entwicklung der Marke Google auf dem deutschen Markt.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wuchs 2008 lt. Angaben des Statistischen Bundesamtes um 1,3%.

Zudem hielt der positive Vorjahrestrend der Branche auch in 2008 an. Nach Angaben des Branchenverbands BITKÖM wuchs der Umsatz mit Onlinewerbung im Jahr 2008 in Deutschland insgesamt um 33% auf EUR 1,3 Mrd. Des Weiteren wird damit gerechnet, dass der Umsatz mit Onlinewerbung zum Ende des Jahres 2009 auf EUR 1,5 Mrd. steigt.

Grundlagen der Rechnungslegung, Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte, Schätzungen und Ermessensspielräume

Der Jahresabschluss der Google Germany GmbH wurde gemäß den deutschen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und der handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt.

Die im „Anhang zum Jahresabschluss“ beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind für das Verständnis der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft notwendig.

Untemehmessteuerung/Leistungsindikatoren

Die Erlöse der Google Germany GmbH leiten sich aus den mit anderen Konzerngesellschaften abgeschlossenen Cost-Plus Vereinbarungen ab. Ein Anstieg der Kostenbasis der Google Germany GmbH führt zu einem entsprechenden Anstieg der Umsatzerlöse. In 2008 erhöhte sich die Kostenbasis aufgrund von:

einer signifikanten Erhöhung der Mitarbeiterzahl, um das Wachstum des Geschäfts zu unterstützen,

einer Erhöhung der Vertriebs- und Marketingaktivitäten sowie der Erhöhung des Anlagevermögens.

Die Gesellschaft ist auf ein weiteres und nachhaltiges Wachstum fokussiert. Die lokale Geschäftsleitung setzt dabei Marketing- und Dienstleistungszielvorgaben fest, um das gewünschte Wachstum zu erreichen. Anhand dieser Zielvorgaben handelt die Gesellschaft, um die Marke Google weiterzuentwickeln. Dabei werden diese Zielvorgaben auf regelmäßiger Basis überprüft. Allen Mitarbeitern werden spezielle OKR (Zielvorgaben & Schlüsselergebnisse) gesetzt, welche auf lokaler Ebene überprüft werden und in ein gruppenweites Bewertungssystem einfließen. Diese Informationen ermöglichen es der Geschäftsleitung, die Fortschritte und Leistungen des Unternehmens zu beurteilen.

Da die Geschäftsleitung keine wesentlichen Änderungen gegenüber dem Vorjahr vorgenommen hat, sind die Ergebnisse der Gesellschaft mit dem des Vorjahres grundsätzlich vergleichbar. Allerdings ist durch die Aufwärtsverschmelzung mit einer Tochtergesellschaft (DoubleClick Germany Holding GmbH) ein detaillierter Vergleich nicht möglich.

2. Ertragslage

Umsätze und operative Aufwendungen

Die Gesellschaft sieht weiterhin einem starken Wachstum entgegen. Die Umsätze stiegen von EUR 80 Mio. im Jahr 2007 auf EUR 141 Mb. im Jahr 2008, was einem Wachstumsanstieg von 76% entspricht.

Die gewachsene Tätigkeit der Gesellschaft sowie die gestiegene Arbeitnehmerzahl in der deutschen Gesellschaft führen auf Grund der bestehenden Cost-Plus Vereinbarungen zu gestiegenen Umsätzen.

Folglich wurden sowohl die personellen als auch die technischen Kapazitäten der deutschen Gesellschaft ausgebaut. Da die daraus resultierende Steigerung im Hinblick auf operative Aufwendungen Grundlage der o.g. Cost-Plus Vereinbarungen ist, stiegen die Umsätze der Google Germany GmbH entsprechend.

Diese operativen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Personalkosten, die Kosten des Betriebes der Datenzentren sowie die Abschreibungen und Abgänge des Anlageverrnögens.

Die Personalkosten stiegen im Jahr 2008 um 72% auf EUR 31,5 Mio. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg entsprechend der ausgeweiteten Geschäftstätigkeit der Google Germany GmbH zum 31. Dezember 2008 auf 303 Mitarbeiter an (2007: 189 Mitarbeiter; jeweils auf Basis von Vollzeitkräften).

Hiervon arbeiten 18 Mitarbeiter innerhalb der Datenzentren und 32 in der Softwareentwicklung. Die restlichen 253 Mitarbeiter entfallen im Wesentlichen auf die Marketingabteilung.

Aufwendungen für die Datenzentren stiegen um 90% von EUR 14,8 Mio. auf EUR 28,2 Mio. Der räumliche und technische Aufwand für den Betrieb der deutschen Datenzentren, insbesondere im Hinblick auf ihre notwendige permanente fehlerfreie Leistung, ist sehr hoch und geht mit entsprechenden Kosten einher (z.B. Miete, Energiekosten). Zudem waren im Jahr 2008 alle Datenzentren der Google Germany GmbH, insbesondere das neue Datenzentrum in Frankfurt, vollständig ausgelastet.

Die Investitionen in 2008 und die damit im Zusammenhang stehende Erhöhung des Sachanlagevermögens hatten entsprechende Auswirkungen auf die Abschreibungen, die sich um EUR 20,8 Mb. auf EUR 41,1 Mio. im Jahr 2008 erhöht haben.

Verluste aus Anlagenabgängen

Aufgrund der Veräußerung bzw. Rückgabe verschiedenster Anlagegüter der Datenzentren an die lieferenden Konzerngesellschaften ergaben sich im Jahr 2008 Verluste von EUR 7,2 Mio. (2007: EUR 2,4 Mio.).

Zudem ergaben sich auch Änderungen in den weiteren sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die zum größten Teil auch unter die Anwendung der Cost-Plus Vereinbarung fallen:

Reise- und Werbekosten

o Reisekosten – Aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl stiegen die Reise- und Übernachtungskosten von EUR 2,5 Mb. im Vorjahr auf EUR 3,3 Mio. in 2008, was einer Erhöhung von 32% entspricht.

Die Reise- und Übernachtungskosten stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Mitarbeiterzahl des Unternehmens und dem Grad an Aktivität innerhalb des Unternehmens. Da sich die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr erhöht hat. sind auch die Reise- und Übernachtungskosten und somit die Aktivität innerhalb des Unternehmens gestiegen. Angestellte der Google Germany GmbH müssen zur effektiven Betreuung neuer Google-Projekte zwischen den Google-Standorten pendeln. Weiterhin sind Reisen in ganz Deutschland notwendig, um Google effektiv in Deutschland zu vermarkten. Die Hauptbüros von Google befinden sich in Hamburg und München; Google ist jedoch an einer Vermarktung im ganzen Land interessiert, was eine landesweite Reisetätigkeit erfordert.

o Werbekosten — Der Anstieg von EUR 5,2 Mio. auf EUR 6,7 Mio. resultiert maßgeblich aus der anhaltenden Erweiterung der Geschäftstätigkeit in 2008.

In 2008 erhöhten sich sowohl die Aktivitäten als auch die Mitarbeiterzahl der Google Germany GmbH wieder stärker als in den Vorjahren. Um sich selbst im deutschen Markt vermarkten zu können, musste Google seinen Marketingaufwand erhöhen. Eine Erhöhung der Aufwendungen erfolgte hauptsächlich auf drei Gebieten – der Vermarktung von Creative Services, der Marktforschung und der Unternehmenskommunikation. Die Kostensteigerungen wurden für die Erhöhung der Präsenz von Google in Deutschland als notwendig erachtet.

Die sonstigen Kosten erhöhten sich insgesamt von EUR 10,5 Mio. auf EUR 14,6 Mio. um 40%. Für diese Entwicklung waren im Wesentlichen die folgenden Kostenarten verantwortlich:

o Für die Arbeiten in den Datenzentren in 2008 war die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter kurzfristig erforderlich. Demzufolge stiegen die Aufwendungen für temporäres Personal in 2008 auf EUR 1,8 Mio. (2007: EUR 0,9 Mio.).

o Die Mietaufwendungen für Büroflächen blieben im Vergleich zum Vorjahr (2007: EUR 1,7 Mio.) in 2008 (EUR 1,8 Mio.) stabil.

o Durch den laufenden Betrieb der Datenzentren fielen Reparatur- und Instandhaltungskosten von EUR 3,0 Mio. in 2008 an (Vorjahr: EUR 3.7 Mio.).

Nachdem die Anteile der DoubleClick Germany Holding GmbH in die Google Germany GmbH eingelegt worden sind, wurde eine rückwirkende Verschmelzung (wirksam ab dem 01. Januar 2008) durchgeführt. Als Rechtsnachfolger übernahm die Google Germany GmbH alle Erlöse (EUR 4,0 Mio.) und Aufwendungen (EUR -6,2 Mio.) die aus dem Geschäftsbetrieb der DoubleClick Germany Holding GmbH in 2008 resultierten, in die Gewinn- und Verlustrechnung 2008. Das operative Ergebnis der Google Germany GmbH wurde durch die Verschmelzung nicht wesentlich beeinträchtigt.

Wesentliche sonstige Aufwendungen

Die grundsätzlich positive Entwicklung wurde durch einen ergebnismindernden Effekt beeinflusst, der nicht unter die Anwendung der bestehenden Cost-Plus Vereinbarungen fällt und folglich auf der Ertragsseite zu keinem Ausgleich führte.

Verschmelzungsverlust

Durch die Verschmelzung mit der DoubleClick Germany Holding GmbH, verzeichnete die Google Germany GmbH einen Verlust von EUR -16,5 Mio. Der Verlust ist als außergewöhnlicher Aufwand ausgewiesen und begründet das negative Jahreseinkommen in 2008.

Außerordentliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen gegenüber verbundenden Unternehmen beinhalten Aufwendungen aus anderen Perioden (EUR 0,7 Mio.). Diese Aufwendungen betreffen das Darlehen von Raiden Ltd.

Ertragsteuern

Die Gesellschaft hat im Jahr 2008 Ertragssteueraufwendungen von EUR 2,1 Mio. berücksichtigt (2007: EUR 1,8 Mio.).

Diese Aufwendungen betreffen deutsche Körperschaftsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag) sowie Gewerbesteuer für die Jahre 2007 und 2008.

Im Vergleich zum Ergebnis vor Steuern ergibt sich für die Gesellschaft eine Steuerquote von -20,6%. Diese Abweichung von der erwarteten Steuerquote von 32% resultiert hauptsächlich aus nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben, insbesondere dem steuerlich nicht zu berücksichtigenden Verschmelzungsverlust von EUR -16,5 Mio.

Ergebnis

Der Gewinn vor Steuern betrug im Jahr 2008 EUR 6,2 Mio. verglichen mit einem Gewinn von EUR 0,2 Mio. im Vorjahr. Der Verlust nach Steuern beträgt EUR -12,5 Mio. im Gegensatz zu einem Verlust nach Steuern von EUR -1,6 Mio. im Vorjahr.

Der Grund für den Verlust nach Steuern sind die außergewöhnlichen Aufwendungen einschließlich des Verschmelzungsverlustes in 2008 (EUR -16,5 Mio.).

Das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor dem Finanzergebnis, den außergewöhnlichen Aufwendungen und den Abschreibung der Finanzanlagen ergab einen Gewinn von EUR 9,2 Mio. im Jahr 2008 (Vorjahr: EUR 3,0 Mio.).

3. Finanzlage

Finanzierungsstruktur

Die Google Germany GmbH hat eine konservative Kapitalstruktur zum Ziel, die der Gesellschaft ein hohes Maß an finanzieller Flexibilität bietet. Die Steuerung der Liquidität wird von Corporate Treasury für die gesamte Google-Gruppe vorgenommen.

Die Gesellschaft finanziert sich hauptsächlich aus den Zahlungsmittelzuflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Außerdem gewährleistet die Muttergesellschaft die Finanzierung der Gesellschaft durch Bereitstellung von Eigenkapital und durch die Bereitstellung von Darlehen im Konzernverbund.

Die Eigenmittel zum 31. Dezember 2008 beinhalten Kassenbestände und Bankguthaben in Höhe von EUR 5,0 Mio.

Zudem besteht eine finanzierungsbezogene Verbindlichkeit im Hinblick auf ein verzinsliches Gesellschafterdarlehen der Raiden Ltd., Irland, in Höhe von EUR 35,0 Mio. Die totale Zinsbelastung seit der Begründung des Darlehens beläuft sich auf EUR 3,0 Mio. Durch der in 2008 zugestimmten Verlängerung wird die Darlehensschuld bis zum 29. Dezember 2010 vollständig zurückgezahlt sein.

Des Weiteren übernahm die Google Germany GmbH, als gesetzlicher Nachfolger der DoubleClick Germany Holding GmbH, das durch die DoubleClick International Holding LLC, USA, gewährte verzinsliche Darlehen in Höhe von EUR 17,4 Mio. Desweiteren wurden Zinsaufwendungen i.H.v. EUR 2,5 Mio., die für 2008 und Vorjahre angefallen sind, passiviert. Das Darlehen und die Zinsen notieren in US-Dollar.

Des Weiteren unterhält die Gesellschaft laufende Verrechnungskonten mit anderen Konzerngesellschaften (u.a. mit der Bear-Line GmbH, bruNET GmbH, Google Ireland Ltd, DoubleClick International Internet Advertising Ltd. und der Google Inc.). Auf diesen Konten besteht zum Bilanzstichtag einen Forderungssaldo von EUR 38,8 Mio. bzw. Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 3,0 Mio.

Alle Verbindlichkeiten der Gesellschaft, ausgenommen des Darlehens der DoubleClick International Holding LLC (US-Dollar Darlehen), sind zum Bilanzstichtag in EUR notiert.

Kapitalbedarf

Der laufende Kapitalbedarf der Gesellschaft umfasst die Rückzahlung der bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber anderen Konzerngesellschaften sowie die Zahlung anderer gewöhnlicher Betriebsaufwendungen, insbesondere Personalkosten und Mieten.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse zum Abschlussstichtag.

Aus abgeschlossenen Miet-und Leasingverträgen bestehen für die Gesellschaft sonstige finanzielle Verpflichtungen im Gesamtumfang von EUR 55,7 Mio. (davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr: EUR 12,3 Mio.; über 1 Jahr und bis 5 Jahre: EUR 40,8 Mio. und über 5 Jahre: EUR 2,6 Mio.).

Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft wickelt ihren laufenden Geschäftsverkehr so wie ihre Finanztätigkeiten hauptsächlich in Euro ab. Zudem bestehen derzeit keine Schwierigkeiten notwendige technische Ausstattung zu beschaffen.

Folglich werden bei der Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von Währungsrisiken oder Materialbeschaffung eingesetzt.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beläuft sich per 31. Dezember 2008 auf insgesamt EUR 142,0 Mio. (2007: EUR 118,8 Mio.). Die Erhöhung von 20% ist hauptsächlich auf zusätzliche Inter-Company-Forderungen -und Verbindlichkeiten infolge der Verschmelzung zurückzuführen.

Anlagevermögen

Google Germany GmbH betreibt nun drei Datenzentren, „world class facilities“, in München und Frankfurt. Diese Datenzentren wurden in 2006 und 2007 fertiggestellt.

Durch die Verschmelzung ist das Anlagevermögen der DoubleClick Germany Holding GmbH mit dem Nettobuchwertvon EUR 0,1 Mio. auf die Google Germany GmbH übergegangen. Zum 31. Dezember 2008 sind diese Vermögensgegenstände vollständig abgeschrieben.

Nach Investitionen im Jahr 2007 von EUR 70 Mio., tätigte die Gesellschaft im Jahr 2008 weitere Investitionen von EUR 54 Mio. Diese resultieren aus dem weiteren Ausbau der Datenzentren und damit der technischen Kapazitäten der Gesellschaft im Inland.

Die Finanzierung der Investitionen in 2008 erfolgte sowohl durch die eigenen operativen Einnahmen als auch durch die kurzfristige Bereitstellung von Kreditlinien anderer Konzernunternehmen.

Der Anteil des Sachanlagevermögens am Gesamtvermögen sank von 83,6% im Jahr 2007 auf 66,5% in 2008. Die Minderung resultiert hauptsächlich dadurch, dass die jährlichen Abschreibungen sowie die Abgänge die Zugänge in 2008 überschritten und gleichzeitig die Inter-Company-Forderungen von EUR 8,0 Mio. in 2007 auf EUR 38,8 Mio. in 2008 stiegen.

Durch die genannte Verschmelzung übernahm die Google Germany GmbH auch Beteiligungen in DoubleClick Unternehmen mit Sitz in Frankreich, Schweiz, Großbritannien und Russland.

Das französische Unternehmen wurde zum 18. August 2008 an Google Frankreich verkauft, wobei die Akquisitionskosten der letzten drei Gesellschaften vollständig in 2008 abgeschrieben (EUR 0,1 Mio.) wurden, bedingt durch den schlechten Geschäftszustand der entsprechenden Unternehmen.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Auf Grund der drastisch gesunkenen Ertragslage der bruNET GmbH, hat die Google Germany GmbH im Jahr 2007 eine gegenüber dieser Gesellschaft bestehenden Forderung in Höhe von EUR 2,8 Mio. wertberichtigt. Das Ergebnis der Gesellschaft verbesserte sich in 2008 nicht. Deshalb bleiben die bruNET Forderungen weiterhin wertberichtigt.

Rückstellungen

Die Jahresabschlüsse für 2006 und 2007 berücksichtigten eine Jahresabrechnung bzgl. der Dienstleistungen, die die Google Germany GmbH auf Basis der Cost-Plus Vereinbarungen erbracht hat. Dies führte zur Bildung einer entsprechenden Rückstellung von EUR 29,5 Mio. Eine entsprechende Abrechnung erfolgte für das Jahr 2008 und führte zu einer Erhöhung der Rückstellung um EUR 7,8 Mio. auf EUR 37,3 Mio. zum 31. Dezember 2008.

Forschung und Entwicklung

Ca. 10% der gesamten deutschen Arbeitnehmer sind mit der Forschung und Entwicklung diverser Google-Produkte beschäftigt. Die Forschung umfasst eine Reihe unterschiedlicher Aktivitäten, die von der Entwicklung neuer Produkte bis zur Verbesserung von existierenden Produkten reicht. Die Google-Gruppe ist bestrebt, den Internet Nutzern eine erstklassige Suchfunktion sowie eine Reihe ergänzender Produkte anzubieten.

Verschmelzung mit der DoubleClick Germany Holding GmbH

Entsprechend der weltweiten Strategie von Google, zur Ausweitung des Marktanteils, wurde die DoubleClick Germany Holding GmbH, eine auf das Internet spezialisierte Werbefirma in Düsseldorf, auf die Gesellschaft am 26. August 2008 verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte rückwirkend zum 1. Januar 2008. Die Verschmelzung in Deutschland war Teil einer weltweiten Akquisition der DoubleClick Gruppe. Die Geschäftstätigkeit der Google Germany GmbH hat sich nach der Verschmelzung nicht geändert, führte jedoch zu einer zusätzlichen Erhöhung der Mitarbeiterzahl, da 51 Angestellte von DoubleClick bei der Google Germany GmbH verblieben sind.

5. Nachtragsbericht

Seit Ablauf des Jahres 2008 konnten keine bedeutenden Ereignisse verzeichnet werden, die nicht im Einklang mit dem Geschäftsablauf des Jahres 2008 standen.

Die bestehenden Datenzentren liefen nach Plan und wurden nicht signifikant aufgestockt.

6. Risikobericht Risikomanagement

Dem Grundsatz des Risikomanagements von Google Germany GmbH entsprechend wird ein nachhaltiges Wachstum und die Generierung von Wertschöpfung bei gleichzeitiger Vermeidung und Minimierung von unangemessenen Risiken angestrebt.

Da das Risikomanagement einen integralen Bestandteil der Planung und Umsetzung der Geschäftsstrategien darstellt, orientiert sich das Risikomanagement der Google Gruppe an den Anforderungen des „Sarbanes Oxley Act“ des Jahres 2002. Das Werk stellt strenge Regeln bezüglich angemessener interner Kontrollen auf, die durch Dritte auf Einhaltung geprüft werden.

Die Google Gruppe hat ein aufeinander abgestimmtes Risikomanagement- und Kontrollsystem etabliert, das bei der Früherkennung von Entwicklungen, die die zukünftige Existenz der Gesellschaft bedrohen könnten, unterstützt. Das System beinhaltet die konzernweiten Prozesse der strategischen Planung und internen Revision. Ersteres soll bei der Berücksichtigung potenzieller Risiken wesentlicher Geschäftsentscheidungen unterstützen, während Letzteres ermöglicht, solche Risiken im Zeitablauf näher zu beobachten.

Die interne Revision überprüft zudem regelmäßig das Risikomanagement-System auf Angemessenheit und Effektivität. Dadurch werden Mängel entdeckt und entsprechende Maßnahmen zur Beseitigung getroffen.

Mit der Verknüpfung der Prozesse und Vorgehensweisen wird die vollumfängliche und frühzeitige information der Geschäftsleitung über bedeutsame Risiken sichergestellt.

Die gesamte Google Gruppe unterstellt sich dem US-amerikanischen Regelwerk des ,,Sarbanes Oxley Act“. Auch die Tochtergesellschaften unterliegen diesem Regelwerk. Damit erfüllen die internen Kontrollen der Google Germany GmbH die Standards des „Sarbanes Oxley Act“ und sind Bestandteil regelmäßiger interner Kontrollen des „SOX Teams“.

Risikoklassen

Nachstehend werden Risiken beschrieben, die nachteilige Auswirkungen auf die finanzielle Lage oder das Betriebsergebnis haben können. Die hier beschriebenen Risiken sind nicht notwendigerweise die Einzigen, denen Google ausgesetzt ist. Zusätzliche Risiken, die der Geschäftsleitung unbekannt sind oder die die Geschäftsleitung als gegenstandslos betrachten, könnten die Geschäftstätigkeit ebenfalls beeinträchtigen.

Geschäftsrisiken

Das Geschäftsumfeld der Gesellschaft ist von in- und ausländischen Volkswirtschaften beeinflusst. Zahlreiche Faktoren beeinflussen weiterhin makroökonomische Parameter und internationale Kapitalmärkte. Die Unsicherheit ökonomischer und politischer Verhältnisse kann Auswirkungen auf die Nachfrage nach den Google Produkten und Dienstleistungen haben und die Erstellung eines Finanzplans und Prognosen erschweren. Des Weiteren ist die Nachfrage nach Google Produkten an die Konsumentennachfrage gebunden, die unter der anhaltenden, unsicheren wirtschaftlichen Lage leidet.

Personalrisiken

In den Marktbereichen, in denen die Gesellschaft tätig ist, herrscht weiterhin ein hoher Wettbewerb um hochqualifizierte Führungskräfte sowie technisches Personal. Der zukünftige Erfolg von Google hängt teilweise von der Fähigkeit zur Rekrutierung, Einarbeitung und Beschäftigung von qualifiziertem Personal ab. Es gibt keine Garantie, dass die Gesellschaft auch zukünftig erfolgreich hochqualifizierte Angestellte für sich gewinnen und halten kann. Dies könnte nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit haben.

Marktrisiken

Die Gesellschaft agiert indirekt in einem Markt, der kontinuierlichen Veränderungen unterworfen ist. Dadurch ist die Gesellschaft Risiken und Unsicherheiten ausgesetzt, die einen bedeutenden Einfluss auf die Fähigkeit zur Erzielung eines nachhaltigen Erfolges haben. Diese Risiken und Unsicherheiten lassen sich wie folgt zusammenfassen:

o Wettbewerb durch andere Internet-Gesellschaften einschließlich Anbietern von Suchmaschinen, Internet-Access-Provider, Internet-Marketing-Unternehmen und Destination-Web-Sites, die ihre Dienstleistungen mit Internetzugang bündeln.

o Der Wettbewerb traditioneller Medien-Unternehmen ist eventuell nicht im Werbeetat großer Marketingfirmen inbegriffen. Dies könnte sich nachteilig auf das Betriebsergebnis auswirken.

o Sofern Google nicht weiterhin anwenderfreundliche innovative Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringt, wäre Google nicht wettbewerbsfähig und die Umsätze und das Geschäftsergebnis könnten sinken.

o Die Google-Gruppe generiert Umsätze nahezu gänzlich aus den Werbeeinnahmen. Daher könnte eine Reduzierung der Ausgaben seitens der Werbekunden oder gar ein Verlust dieser Kunden indirekt auch das laufende Geschäft der Gesellschaft ernsthaft gefährden.

o Ein großer verlässlicher Anteil der Umsätze der Google-Gruppe resultiert aus Umsätzen mit Google-Netzwerk-Mitgliedern. Ein Verlust dieser Mitglieder könnte sich nachteilig auf das laufende Geschäft auswirken.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Forderungsrisiken

Die Geschäftsleitung sieht grundsätzlich keine nennenswerten Risiken im Hinblick auf den Einzug von bestehenden Forderungen, insbesondere da sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und damit aus den Cost-Plus Vereinbarungen ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen.

Obwohl die Google Germany GmbH, als gesetzlicher Nachfolger der DoubleClick Germany Holding GmbH, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten übernahm (EUR 0,3 Mio.), wurden diese größtenteils in 2009 beglichen.

Zahlungsfähigkeit

Des Weiteren sieht die Geschäftsleitung der Gesellschaft keine Risiken im Hinblick auf ihre Fähigkeit bestehende und zukünftige Verbindlichkeiten zu begleichen, insbesondere da die Gesellschaft ihre Dienstleistungen monatlich gegenüber Google Inc., USA, und Google Ireland Ltd., Irland, abrechnet und der entsprechende Ausgleich zeitnah erfolgt.

Devisenkursrisiken

Da fast sämtliche operativen Erlöse und Aufwendungen in EUR erfolgen, ist das Risiko aus Wechselkursänderungen sehr gering. Das von der DoubleClick International Holding LLC. gewährte Darlehen notiert in US Dollar. Aufgrund der Notierung in US Dollar besteht ein Wechselkursänderungsrisiko, welches jedoch durch die Geschäftsführung überwacht wird.

7. Prognosebericht

Bilanzierungs- und Bewertungsoptionen, Schätzungen und Ermessensspielräume

Einige der Bilanzierungsregeln bedürfen einer kritischen Schätzung, teilweise liegen diesen komplexe und subjektive Schätzungen und Annahmen zugrunde, die bereits aus sich heraus unsicher sind und Änderungen unterliegen.

Diese kritischen Schätzungen in der Rechnungslegung können sich von Jahr zu Jahr ändern und können einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben.

Kritische Schätzungen beinhalten auch Schätzungen, bei denen die Geschäftsleitung andere vernünftige Annahmen in dem aktuellen Geschäftsjahr hätte zugrunde legen können. Die Geschäftsleitung weist ausdrücklich darauf hin, dass zukünftige Ereignisse oftmals von Prognosen abweichen und Schätzungen demzufolge angepasst werden müssen.

Geschäftsprognose und Investitionen

Die Geschäftsleitung geht von einer Steigerung der Erlöse um ca. 16% im nächsten Jahr, und von einer weiteren Steigerung um 16% in 2010 (im Vergleich zu 2009) aus.

Weiterhin erwartet die Geschäftsleitung, dass die Google Germany GmbH in 2009 ihre Ertragskraft steigern wird, da Google fortwährend gute Ergebnisse erzielt und Aufwendungen für Google Germany GmbH getätigt wurden, die zu einer Erhöhung der Umsätze und Profitabilität führen werden. Die Geschäftsleitung geht auch von einer Steigerung der Profitabilität in 2010 aus, da diese zuversichtlich ist, dass sich die ökonomischen Bedingungen eher verbessern als verschlechtern könnten.

Die Gesellschaft wird ihren Mitarbeiterbestand in 2009 und 2010 um 27 Personen erhöhen. Die Gesamterhöhung der Mitarbeiterzahl in zwei Jahren beträgt 54, was im Vergleich zu 2008 einen Anstieg von 18% darstellt.

Das Investitionsniveau in 2008 hat sich seit 2007 nicht sehr verändert, da alle drei in Deutschland betriebenen Datenzentren während des Jahres 2007 entweder den Betrieb aufnahmen oder an ihnen hohe Investitionen für die Ausübung der verstärkten Aktivitäten vorgenommen wurden. Die Geschäftsleitung plant eine Fortsetzung der Investitionen in die vorhandenen Datenzentren, um den Google-Kunden qualitativ noch bessere Suchfunktionen zu ermöglichen.

Es wird erwartet, dass die Datenzentren in 2009 im Wesentlichen vollständig ausgestattet sein werden und sich die Investitionen nur minimal erhöhen. Es wird geschätzt, dass die Aktivitäten in 2010 gleich den Aktivitäten in 2009 sein werden.

Die Geschäftsleitung erwartet auch, dass sich Google im deutschen Markt weiterhin gut entwickeln wird, und die Investitionen in Mitarbeiter und Betriebskosten weiter zunehmen werden.

Chancen für Google

Die oben beschriebenen Risiken — speziell die Markt- und Geschäftsrisiken — beinhalten gleichzeitig auch Chancen für die Gesellschaft. Google ist weltweit als eine der führenden Suchmaschinen bekannt und hat daher gute Voraussetzungen, ihre Umsätze mit Internet-Werbung zu erhöhen. Google geht davon aus, dass selbst bei einer Volkswirtschaft mit negativem Wachstum die Internet-Werbung nicht entsprechend abnehmen wird, da dieser Bereich gegenüber dem traditionellen Marketing auch zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen wird. Dies würde sich entsprechend positiv auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Google Germany GmbH auswirken.

Google ist aufgrund seiner hohen Reputation ein sehr beliebter Arbeitgeber für qualifizierte Arbeitskräfte.

Solange Nutzer das Internet als Informationsquelle nutzen, werden für Google die Chancen zum Steigerung der Umsätze weiter steigen.

Standorte der Google Germany GmbH

Der Hauptsitz der Google Germany GmbH befindet sich in Hamburg. In München und Frankfurt werden Datenzentren betrieben. Seit Ende des Jahres 2005 sind die Datenzentren in München und Frankfurt in gemieteten Räumlichkeiten in Betrieb. In Düsseldorf existiert ein zweites Büro, um dort beratend und unterstützend bei der Betreuung der in Deutschland erbrachten Web-Dienstleistungen mitzuwirken. Ein drittes Büro mit einer ähnlichen Funktion befindet sich in München, wobei sich die Haupttätigkeiten in München auf F&E beziehen. Weiterhin bestehen kleine Marketing Support Büros in Berlin und Frankfurt.

Die Gesellschaft wird von Hamburg aus geleitet und trifft dort alle Entscheidungen der Geschäftsleitung.

Hamburg, 16.12.2009

Kent Walker

Graham Law

Lloyd Martin

John Herlihy

Gesellschafterbeschluss

Gesellschafterbeschluss der Google Germany GmbH Shareholders‘ resolution of Googie Germany GmbH
I. Vorbemerkung I. Preliminary Remark
1. Im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg ist unter HRB 86891 die Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Firma Googie Germany GmbH (im folgenden „Gesellschaft“ genannt) mit Sitz in Hamburg eingetragen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00. Alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft mit einem Geschäftsanteil im Nennwert von EUR 25.000,00 ist Raiden Ltd. mit Sitz in 70 Sir John Rogerson’s Quay, Dublin 2, Irland, eingetragen im irischen Handelsregister (Irish Company Office Registration) unter der Nummer 431739 (im folgenden „Raiden“ genannt). 1. The company with limited liability Google Germany GmbH (hereinafter referred to as „Company“) with its business seat in Hamburg is registered under the company number HRB 86891 in the commercial register of the local court in Hamburg. The Company’s registered share capital is EUR 25,000.00. The sole shareholder of the Company which holds one share in the nominal value of EUR 25,000.00 is Raiden Ltd. with business address at 70 Sir John Rogerson’s Quay, Dublin 2, Ireland, registered in the Irish Company Office Registration under number 431739 (hereinafter referred to as „Raiden“).
2. Das gesamte Stammkapital ist vertreten, Damit ist die Gesellschafterversammlung als Vollversammlung beschlußfähig. 2.The whole share capital in the Company is represented. Thus, the shareholders‘ meeting has the required quorum.
II. Gesellschafterversammlung II. Shareholders‘ meeting
Raiden hält hiermit unter Verzicht auf alle gesellschaftsvertraglichen und gesetzlichen Frist- und Formvorschriften eine Gesellschafterversammlung der Google Germany GmbH ab. By waiving all requirements by law or of the Company’s articles of association as to the form and the timely manner of a shareholders‘ meeting Raiden hereby holds a shareholders meeting of Googie Germany GmbH.
Die Gesellschafterversammlung beschließt sodann mit allen Stimmen folgendes: The shareholders meeting Passes the following shareholders‘ resolution with all votes:
1. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das am 31. Dezember 2008 endende Geschäftsjahr wird gemäß Anlage festgestellt. 1. The annual accounts of the Company for the business year ending 31 December 2008 is adopted as the attachment shows.
2. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 12.511.748,69 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2. The net loss for the year in the amount of EUR 12.511.748,69 will be brought forward to new accounts.
3. Den Geschäftsführern der Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr 2008 Entlastung erteilt. 3. The managing directors of the Company are discharged for the financial year 2008.
4. Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst, Damit ist die außerordentliche Gesellschafterversammlung geschlossen. 4. No further resolutions were adopted. With that the extraordinary shareholders‘ meeting is finished.

Dublin 16.12.09

Graham Law (Raiden Ltd.)

E. Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss um dem Lagebericht haben wir folgende Bestätigungsvermerke erteilt:

„Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Google Germany GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der vgon uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystem sowie Nachweis für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzung der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“

Hamburg, 16. Dezember 2009

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Fleischmann, Wirtschaftsprüfer

Karowski, Wirtschaftsprüfer

1999 erwarb Lycos Europe die Suchmaschine in zwei Tranchen für rund € 120 Millionen (Quelle: Lycos Europe Geschäftsbericht 2000).

Im Januar 2000 verwaltete der größte deutschsprachige Suchdienst Fireball rund 13,5 Millionen Web-Dokumente. Der Suchdienst erreichte im Januar 68,7 Millionen Seitenaufrufe und 14 Millionen Besuche. Im August 2000 maß Gfk Online Monitor einen Fireball Marktanteil in Deutschland von 22%.

Lycos Europe ging 2003 eine Vermarktungs-Kooperation mit Yahoo ein, die auch Fireball umfasste.

2008 verließ Lycos Europe Yahoo und ging nunmehr eine Vermarktungs-Kooperation mit Google ein, welche Fireball mit einschloss.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fireball_(Suchmaschine)