Botenstoffe legen T-Zellen lahm

http://www.focus.de/gesundheit/news/immunsystem-botenstoffe-legen-t-zellen-lahm_aid_595325.html

Um die gesunde Balance zu halten, muss das Immunsystem die Aktivität seiner zahlreichen Komponenten präzise steuern. Eine zentrale Rolle spielen dabei die regulatorischen T-Zellen. Erst seit etwa zehn Jahren ist bekannt, dass sie Fehlreaktionen des Immunsystems dämpfen. Im Körper von Patienten mit Autoimmunkrankheiten sind zu wenige dieser Zellen vorhanden

d.h. das Immunsystem bekämpft zuviele eigentlich gesunde Zellen, weil es nicht durch diesen Botenstoff gehemmt wird.

, Krebspatienten haben oft zu viele davon.

d.h. das Immunsystem bekämpft zuwenig ungesunder Zellen, weil es zu sehr durch diesen Botenstoff gehemmt wird.

Es kommt eben doch alles darauf an, im Gleichegewicht zu bleiben.

Warum machen dann Ärzte keine Prophylaktischen Blut-Untersuchungen genau auf diesen Stoff hin, damit jeder über seine Krebs-Risiko-Faktoren bescheid weiß?

WEIL ES DIE KASSEN GELD KOSTET!

Und welcher Arzt ist schon ein guter Geschäftsmann, er darf ja noch nichtmal für sich Werbung machen! Also verrecken wir halt alle kurz vor der Rente.

Regulationsmechanismus entschlüsselt

Die Wissenschaftler aus Würzburg und Mainz haben bereits 2007 entdeckt, dass die regulatorischen T-Zellen mit den normalen T-Zellen des Immunsystems kommunizieren, indem sie kleine Verbindungstunnel zu ihnen anlegen und sie dann mit dem Botenstoff cAMP vollpumpen. Als Reaktion darauf teilen sich diese T-Zellen nicht mehr und stellen die Produktion entzündungsfördernder Stoffe ein. Das bremst die Aktivität der gesamten Immunabwehr. Im Fall einer Autoimmunkrankheit wäre das ein durchaus erwünschter Effekt.

Nun haben die Forscher herausgefunden, wie die regulatorischen die normalen T-Zellen ausschalten. Der übertragene Botenstoff cAMP führt in den T-Zellen zur verstärkten Produktion eines Proteins, das viele Gene lahm legt. „Davon betroffen ist auch das NFATc1-Gen, wodurch wiederum die Produktion von entzündungsfördernden Interleukinen gestoppt wird“, erklärt Edgar Serfling vom Pathologischen Institut der Universität Würzburg. Dieser neu entdeckte Ablauf sei ein zentraler Schritt für die Regulation des Immunsystems.

Regulatorische T-Zellen sind interessante Angriffspunkte für neue Therapien. So besteht zum Beispiel die Hoffnung, eine bessere Immunantwort gegen Krebs zu erreichen, wenn man diese Zellen vorübergehend ausschaltet. Oder die Symptome von Autoimmunkrankheiten zu lindern, indem man die Zellen aktiviert.

Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)“ erschienen.
Mit mehr als 58.000 Neuerkrankungen jährlich in Deutschland ist die Zahl der Brustkrebsfälle in den letzten 25 Jahren um mehr als 20 % gestiegen. Kein anderes Krebsleiden hat sich in den letzten Jahren so dramatisch verbreitet. Je früher Brustkrebs diagnostiziert wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Nach der flächendeckenden Einführung des bundesweiten Mammografie-Screening ziehen die Zuständigen nun eine erste Bilanz: Mehr als 1,4 Millionen Frauen haben bereits an dem Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilgenommen, teilen die „Kooperationsgemeinschaft Mammographie“ sowie das Umwelt- und das Gesundheitsministerium mit. Im Rahmen des Programms sind bisher mehr als 10.000 Brustkrebstumoren entdeckt worden.

1.400.000/10000 = 140

Also jede 140zigste Frau erkrant im Alter zwischen 50 und 69 an Brustkrebs. Das entspricht 0.714%.

Zehn Millionen Frauen in Deutschland im Alter von 50 bis 69 Jahren werden alle zwei Jahre zur Teilnahme eingeladen. Die Untersuchungen finden in spezialisieren Mammografie-Zentren statt, jedes Röntgenbild wird von zwei Ärzten begutachtet.

„Mammografie-Screening rettet Leben“, sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt bei der Vorstellung der Ergebnisse. „Je früher Brustkrebs entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen.“ In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 57.000 Frauen neu an Brustkrebs, 17.500 sterben an den Folgen der Krankheit. Die Früherkennung genüge „allerhöchsten europäischen Qualitätsvorgaben“ und die Frauen könnten sich bei der Untersuchung „gut aufgehoben“ fühlen, sagte die Ministerin weiter. Sie appellierte: „Nutzen Sie diese Früherkennungsmöglichkeit!“
Risiken für Darmkrebs: Typ-2-Diabetiker haben ein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Experten raten vor Beginn einer Insulintherapie eine Vorsorgedarmspiegelung durchführen zu lassen. Sprechen Sie daher mit Ihrem Hausarzt über Ihr individuelles Risiko und Vorsorgeuntersuchungen.

Felix Burda Stiftung

Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2001 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes.
Die international aktive Stiftung widmet sich aus diesem persönlichen Antrieb heraus ausschließlich der Prävention von Darmkrebs und ist heute eine der bekanntesten, gemeinnützigen Institutionen in diesem Bereich in Deutschland. Sie gilt als wichtiger Impulsgeber in der Marketing-Kommunikation der Chancen der Darmkrebsvorsorge und -früherkennung und als anerkannte treibende Kraft in diesem Bereich.
Zu den Projekten der Stiftung zählen der 2002 initiierte, bundesweite Darmkrebsmonat März, sowie der 2003 geschaffene Felix Burda Award, mit dem Menschen, Institutionen und Unternehmen für herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt werden.

Seit der Einführung der Vorsorge-Koloskopie als gesetzliche Leistung der Krankenkassen im Jahr 2002 hat sich viel bewegt.
Der Anzahl der durch diese Vorsorge-Untersuchung früh entdeckten Krebstumore ist es zu verdanken, dass die Zahl der tödlich verlaufenden Darmkrebserkrankungen seitdem stetig abnimmt.

Weiterhin bleibt es aber langfristiges Ziel der Felix Burda Stiftung, die Anzahl der Menschen, die in Deutschland jährlich an Darmkrebs sterben, von aktuell 27.000 auf unter 15.000 im Jahr 2015 zu senken.
Um dieses Ziel zu erreichen engagiert sich die Stiftung vorrangig in dem Bereich Kommunikation. Die Stiftung identifiziert Risikogruppen für Darmkrebs und entwickelt zielgerichtete Ansprachen.

Als unternehmensnahe Stiftung des Medienkonzerns Hubert Burda Media stehen der Felix Burda Stiftung die Burda-Medien für die Kommunikation der Stiftungs-Themen zur Seite. Durch bundesweite, konzertierte Werbekampagnen, die von allen großen Medienhäusern in Deutschland unterstützt werden, generiert die Felix Burda Stiftung größtmögliche Awareness für das Thema Darmkrebs, sorgt für Aufklärung und Information der Bevölkerung und motiviert Menschen zur Darmkrebsvorsorge.

Die Felix Burda Stiftung setzt sich außerdem gezielt für die Verbesserung des bestehenden Darmkrebsvorsorgeprogramms ein, indem sie Strategien entwickelt, um vorhandene Defizite auszugleichen. Dabei geht es insbesondere um Strategien, die geeignet sind, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge zu erhöhen, sowie um die Prävention von Darmkrebserkrankungen bei Personen, die eine familiäre Disposition für diese Krebserkrankung haben.

UND VIEL GRÜNTEE TRINKEN!😉 SICH GUT ERNÄHREN! VIEL VITAMIN C! BEWEGUNG! IMMUNSYSTEM NICHT DAS LEBEN UNNÖTIG SCHWER UND STRESSIG MACHEN.