Es ist doch so……

…… dass sich die meisten Kinder auf die Schule freuen.

Weil Sie Erwachsene sein, groß sein wollen. Erfolgreiche natürlich auch. Viel Spaß, wenig Arbeit und so.

Weil Sie „einsteigen“ in die Gesellschaft der Grossen, die alles können und alles haben, was einem (noch) verboten und verwert ist.

Auto fahren. Rauchen. Tagelang aufbleiben und Fernseh schauen.

Süssigkeiten kaufen und essen soviel man will.

…….. doch ratz fatz ist ihnen die natürliche Neugierde, die „Lust“ am „Neuen“ vergangen. Weil Sie merken….. es geht garnicht darum was ich brauche….. es geht darum was die Gesellschaft von mir braucht. Ein Diplom. Weil Ingenieure fehlen. Ein Bachelor, weil sonst die Chinesen alles übernehmen. Vorallem aber viel Leistung, Arbeit, Zeit und Geld.

Ich bin dafür, dass man Kindern früh die möglichkeit gibt sich selbst zu verwirklichen. Sei es dass Sie lernen wie man Kartoffeln (wirklich ganz easy) selbst anbaut (nicht nur in Farmville bei facebook) und dann mit der Natur zusammen richtig was geleistet hat, wenn man die Knollen wieder ausbuddelt und stolz sein kann, dass man die Früchte seiner arbeit super lecker essen kann.

Das schafft Selbstbewußtsein auch bei Schulversagern/Schulabbrechern.

„Ich kann doch was.“

So bescheuert das klingt…. aber wenn das Mädchen mit Puppen spielt…. dann doch eigentlich nur weil es an einer eigenen heilen Welt bastelt. Mit eigenem Kind.

Wenn der Junge Autos und Flugzeuge umherschubst sei es virtuell (Computerspiel) oder als Model, dann nur, weil er mal Pilot werden will.

Sie spielen quasi „schon mal durch wie es wäre wenn…“ und ob Sie das glücklich machen würde.

Wir sollten Kinder in ihren Träumen und ihrer Neugierde bestärken, auch wenn Sie zu absehbar absurden oder Unnützem führen mögen.

Denn wofür leben wir?

Wenn nicht für unsere Träume, die wir Stück für Stück verwirklichen wollen.

Ganz vielen Kindern fehlt die Fähigkeit zu Lieben, weil ihren Eltern auch niemand beigebracht hat wie man Liebt.

Ohne Liebe fühlt sich das Leben sehr leer an.

http://www.focus.de/gesundheit/news/deutschland-immer-mehr-jugendliche-begehen-selbstmord_aid_569360.html Freitag 05.11.2010, 19:13

„Die Zahl der Selbstmorde bei Jugendlichen ist nach Jahren des Rückgangs wieder gestiegen. Experten vermuten Zukunftängste und geringe Entfaltungsmöglichkeiten als Motiv.“

Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, hatte sich 2008 mehr als jeder siebte gestorbene Jugendliche in Deutschland selbst das Leben genommen. Insgesamt starben 1325 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren, 210 von ihnen töteten sich selbst. Zudem brachten sich 17 Kinder unter 15 Jahren um (2007: 24 Suizide). 

In den Jahren zuvor war die Zahl der Selbstmorde noch gesunken. Hatten sich 1999 noch 286 Jugendliche ab 15 Jahren selbst getötet, waren es im Jahr 2007 dann 196.

„Viele Kinder haben Zukunftsängste“, sagte der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut Ulrich Müller aus dem hessischen Fulda. „Es hat den Anschein, dass es eine Krise nach der anderen gibt.“ Das mache die Zukunft für sie unabwägbar und kaum noch kalkulierbar.

Zahl der Todesfälle sinkt insgesamt

Außerdem fehle es den Jugendlichen an Spielräumen, weil ihre Freizeit wegen des größeren Drucks in der Schule immer kürzer werde. Gerade in den Städten gebe es immer weniger Räume, in denen Kinder ohne Einschränkungen spielen und entdecken könnten, sagte Müller, der im Vorstand der Landeskammer der hessischen Psychologen arbeitet.

Insgesamt sterben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes deutlich weniger Kinder und Jugendliche als noch vor gut zehn Jahren. Seit 1999 ging diese Zahl um knapp 40 Prozent zurück. Die größte Gefahr für die Jungen und Mädchen bleibt die Straße: Fast jeder vierte Todesfall zwischen ein und 19 Jahren war auf einen Verkehrsunfall zurückzuführen.
Zum Abschluss noch eines:
Man kann unter den schwierigsten Umständen glücklich sein.
Es braucht keinen 6er im Lotto.
Es kommt auf die innere Einstellung und die pflege der Seele/Psyche/des Geistes und des Herzens an.
Keiner ist unendlich belastbar, dass ist klar.
Aber mir geben z.B. vorallem Liebe und verständisvolle Mitmenschen kraft, sich doch noch aufzuraffen weil es sich lohnt am leben zu bleiben….. mutig verrückte dinge zu tun… auch wenn die Gesellschaft lieber was anderes erwartet hätte.
Und wenn niemand da ist der mit mir verrückte Dinge tut…… dann tu ich Sie eben allein😉
Was haben wir von unserer Freiheit, wenn wir Sie nie nützen? Garnüscht.
Irgendwann kommt schon noch ein verrückter/eine verrückte daher und sagt „wow! hast du das gemacht?“😉
Und schon hat man einen verrückten Freund mehr, der genauso verrückt ist wie man selbst.
Um in einer derart etablierten Gesellschaft wie der unseren irgendwas zu realisieren muss man sowiso total durchgeknallt verrückt und „egal was die anderen sagen“ sein.
Das ist natürlich super schwer. Aber wenn man weiß warum man was macht, kann man das auch rechtfertigen.

Ich mache jedenfalls nicht bei jedem Scheiß mit, der da so Massen-Trend mäßig daher kommt.
Think for yourself.
Es ist immer leichter mit dem Strom des Flusses zu paddeln als Fluss aufwärts.

Also ist es wichtig auch die Verbindungen zu lieben Menschen zu pflegen. Ganz wichtig.
Wer keine Menschen mehr mag, kann sich Tiere holen… sollte aber die Menschen nie ganz aufgeben😉
Glücklich sein ist wichtig, damit sich das Leben „lohnt“.