Quarks & Co

Was tanken wir in Zukunft? (1/5)

Ohne Energie-Sparen geht es nicht.

Verdreifachung des Ölpreises bis 2020. Rendite von 9%.

China, Indien, bis 2030 wird der weltweite Energieverbrauch um 50% steigen.

Die Erdölexportierenden Länder haben kein Interesse daran mehr zu fördern, im gegenteil. Umso knapper Öl = umso teurer kann das Öl verkauft werden.

Ein heutiger Neuwagen verbraucht im schnitt kaum weniger als vor 10 Jahren. 8 L pro 100 km.

ES IST EIN SCHLECHTES ARGUMENT ZU SAGEN: WENN WIR WASSERSTOFF IN DER WÜSTE NORD AFRIKAS HERSTELLEN, DANN MACHEN WIR UNS VON DIESEM (POLITISCH INSTABILEN LAND) ABHÄNGIG.

VON WELCHEN POLITISCH „STABILEN“ LÄNDERN SIND WIR DENN JETZT SCHON, ERDÖL-MÄSSIG ABHÄNGIG?

1. Russland: (korrupt ohne Ende) Mit einer Ölförderung von rund 10 Millionen Barrel pro Tag ist Russland (Foto: Ölhafen bei Kozmin) derzeit der wichtigste Ölförderer. Der sorgenvolle Blick der Anleger richtet sich derzeit eher auf …

2. Saudi Arabien: (Unruhen Gebiete) Das Land am Persischen Golf ist mit 9,7 Millionen Barrel derzeit der zweitgrößte Ölförderer, verfügt mit 264 Milliarden Barrel aber über die mit Abstand größten Reserven. Der Reichtum in dem von König Abdullah regierten Land, dessen Fotos die Hauptstraßen in Riad säumen, ist ungleich verteilt, die Religionspolizei ist gefürchtet. Zum Vergleich: Libyen fördert aktuell 1,5 Millionen Barrel pro Tag und verfügt über rund 45 Milliarden Barrel Reserven. Ein wichtiger Ölförderer ist auch …

3. USA: (brauchen die selbst) Mit rund 7,2 Millionen Barrel täglicher Förderung spielen die Vereinigten Staaten bei den Förderländern vorne mit. Mit Blick auf die weltweit verfügbaren Reserven spielt die USA jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger für Energie-Importeure wie Deutschland sind da schon politisch unsichere Regionen wie der Iran …

4. Iran: (dass die uns überhaupt noch was verkaufen…) Das Nachbarland von Saudi-Arabien gibt immer wieder Anlass für weltpolitische Spannungen. Die USA befürchten, dass die Unruhen in Nordafrika und Nahost letztlich den Einfluss des schiitischen Regimes auf die gesamte Region stärken könnten. Iran fördert derzeit rund 4 Millionen Barrel Öl pro Tag, zählt beim Export und bei den Reserven (137 Milliarden Barrel) aber zu den drei wichtigsten Ölländern der Welt. Auf den Iran folgt die rasch wachsende Wirtschaftsmacht …

5. China: (brauchen die auch selbst) Das Reich der Mitte gehört mit 3,8 Millionen Barrel Ölförderung pro Tag zu den 5 wichtigsten Ölförderern. Staatliche Ölkonzerne wie Sinopec (Foto) sind weltweit auf Expansionskurs, um Energiereserven für die Regierung in Peking zu sichern. Auf Platz 6 der wichtigsten Ölförderer folgt …

6. Kanada: (vergiftet die Böden der Indianer mit Krebs fördernden Chemikalien) Rund 3,3 Millionen Barrel werden derzeit pro Tag in Kanada gefördert. Mit dem steigenden Ölpreis wird auch der Abbau von Ölsanden in der Provinz Alberta wieder lukrativ, der aufwendig und extrem belastend für die Umwelt ist. Weit abgeschlagen und daher von geringerer Bedeutung für die weltweite Ölversorgung ist die aktuelle Krisenregion …

7. Libyen: (z.Z. Export-Stop wegen Unruhen) Mit einer Förderung von rund 1,6 Millionen Barrel pro Tag belegt das Land Platz 17 der wichtigsten Ölförderer. 80 Prozent des lybischen Öls werden nach Europa exportiert, berichtet die Internationale Energieagentur IEA. Deutschland deckt derzeit 7 Prozent seiner Importe mit lybischem Öl.

Rapsöl = steuerbefreite Biosprit & Tierfutter.

Rapsöl Fabriken verbrauchen selbst rießige Mengen an Energie, Raps 2x Klimaschädlicher als Erdöl.

Gegen alle Versprechen wurde doch eine Steuer auf Rapsöl eingeführt.

Raps -> Ökostrom -> regionaler Energieverbraucher.

Herstellung von Spezialdünger und Pflanzenschutzmitteln nötig.