Geld ermöglicht eine wunderbare Kooperation zwischen Menschen.

Nur leider ermöglicht Geld noch vieles andere, was nicht so positiv ist.

Von der Tretmiene bis zur Prostitution und VEREINSAMUNG und HERZLOSIGKEIT der anonymen Masse. (Na dann Prost ihr gut situierten Pro-stituierten.)

Wenn ganze Staaten von Banken und Energiekonzernen erpresst werden, ist es nicht an der Zeit auszusteigen?

Etwas neues zu machen zu konzipieren zu probieren.

Anstatt sich immer wieder um die Dinge Sorgen und Bauchschmerzen zu machen, die schief gelaufen sind und immernoch schief laufen.

Ja, aller Anfang ist hart, Ja alleine ist ist noch härter, Ja es wird viel Arbeit.

Aber lieber jetzt Gas geben, als später heulen oder?

Aber ist es eigentlich nicht DAS, was Mark Boyle (hat Wirtschaft studiert!) mit seinem Geld-Boycott anzustoßen versucht?

Ich meine dass auch andere Kooperations-Systeme möglich wären, so z.B. ein Zeit-Tausch System. Welches aber einer größeren Erläuterung und weiterer Entwicklung bedarf (evtl. demnächst in einem neuen Artikel).

Korruption und Geld: Beispiel joschka fischer: vom aktivist zum lobbyist

wieviele menschen wurden schon von geld korrumpiert?

es scheint fast so, als ob keiner dagegen immun ist.

Jeder versucht zu Lebzeiten soviel Geld und über Geld -> Besitz an sich zu raffen wie möglich.

Jeder der mit der macht des geldes in berührung kommt verliert die kontrolle über sich selbst.

die chinesen sind der meinung dass unser kapital-system überwunden werden muss.

so wie der kommunismus dachte er könne den kapitalismus überwinden.

jetzt merkt man, dass das schulden-geld-system doch nicht so gut funktioniert wie man dachte,

weil viel zu viel kapital durch Verarschung und legitime Geschäfte sich bei wenigen (Öl-Scheichs) anhäuft, aber nicht ausreichend zirkuliert. Ein Scheich kauft sich auch nur einen versilberten Audi für jede seiner 100 Frauen. Aber da die Autos ja (leider leider) sehr robust sind braucht der auch nicht jedes Jahr ein neues Modell mit neuen Spielereien.

Das „Verarschungs-Geschäftsmodell“ (Vogel-Grippe-Hype, Finanzkrise) resulitert darauß, dass menschen sobald Sie in Kontakt mit Geld kommen korrupt zu werden scheinen bzw. wenn sich die Verantwortung auf viele Köpfe verteilt, ja niemand „wirklich“ schuld war.

Evtl. resulitert das aus einem natürlichen menschlichen Egoismus (wiso ich nicht, wenn die anderen auch) in eine fast unbesiegbare korruption zwischen internationalen groß-unternehmen und politikern auf höchster ebene, welche das ganze system zum einsturz bringen wird.

das ganze finan-system beruft sich doch auf die hoffnung, dass der schuldner irgendwann einmal alles zurückzahlen wird.

mit Geld, was einem aber nicht gehört, wird immer leichtfertigiger umgegangen, als wenn man es sich selbst hart erarbeitet hat.

Es wird fehl-investiert und auf die hohe Kante gelegt oder versickert im Dickicht.

wie groß ist aktuell die hoffnung, dass das realistisch ist?

weder griechenland, portugal noch spanien, italen oder deutschland, werden in den nächsten 100 jahren ihre schulden zurückzahlen können.

wenn geld sprechen könnte würde es sagen „et tu brute“ auch du brutus? bevor es quasi als bestechungsgeld das ganze system in die unglaubwürdigkeit reißt.

Gefahr! Gefahr! Mächtige und gewaltbereite interessensgruppen könnten das macht potenzial füllen, welches entsteht wenn unser demokratie-kapitalismus implodiert.

Diesmal hoffentlich kein Österreicher.

Sowas gab es schon öfters in der Geschichte der Menschheit. Kulturen überdauern, Systeme wechseln.

Dunkle Jahrhunderte (Antike)
http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Jahrhunderte_%28Antike%29
Das 12. und frühe 11. Jahrhundert v. Chr. (Späthelladisch III C)
Eine der wichtigen Erkenntnisse war, dass die mykenische Kultur die Umbrüche von 1200 v. Chr. noch etwa 150 Jahre überdauerte. Um 1200 v. Chr. wurden viele mykenische Siedlungen, vor allem aber die Paläste zerstört. Damit einher ging der Zusammenbruch der Wirtschaft, die von den mächtigen Herrschern (Wanax) gelenkt worden war (Palastwirtschaft). Zwar waren die Umwälzungen gravierend, sie bedeuteten jedoch nicht das Ende der mykenischen Kultur.
Viele Zentren wurden wiederbesiedelt und die mykenische Keramik knüpft ohne Bruch an diejenige der Palastzeit an.
Auch Fernhandel wurde in der Phase Spätmykenisch C (oder Späthelladisch III C) wenn auch in anderem Umfang betrieben. In Tiryns wurde die Oberstadt teilweise wiederaufgebaut und innerhalb des darniederliegenden alten Palastes wurde ein neuer Bau errichtet, dessen Wände man mit Fresken verzierte und der von einer neuen aristokratischen Schicht bewohnt wurde. Zentren, wie Pylos, wurden nach der Zerstörung um 1200 v. Chr. aber nie mehr besiedelt, andernorts sank die Bevölkerungszahl.
Das 12. Jahrhundert v. Chr. war im wirtschaftlichen, künstlerischen und demographischen Bereich von einer starken Rezession geprägt.
So kommt es im Verlaufe der Spätmykenisch-C-Phase lokal immer wieder zu Zerstörungen.
Da Schriftfunde aus dieser Phase fehlen, wird vermutet, dass mit dem Zusammenbruch der Palastwirtschaft auch die Kenntnis der Schrift, die auf die Oberschicht oder die Beamten der Palastverwaltung beschränkt existierte, verloren ging.
Vasen mit Schiffsdarstellungen deuten jedoch an, dass die Schifffahrt noch eine Rolle spielte.
Im Laufe des 11. Jahrhunderts v. Chr. verändert sich nicht nur die Keramik (Übergang zur Protogeometrischen Keramik), auch bei den Bestattungsriten treten Änderungen ein. Es wird vermutet, dass zu dieser Zeit (ca. 1050 v. Chr.) die Dorische Wanderung begann, bzw. dass sich die Zeusreligion, deren Aufkommen laut Mythos mit schweren Kämpfen verbunden gewesen zu sein scheint, genau zu dieser Zeit etablierte.
http://www.zeit.de/2010/12/Wirtschaftskrise-Europa

Mafred Spitzer sagt allein der wiederholte Gedanke an Geld, macht nicht direkt unglücklich, aber EINSAM.

(vermutlich weil der Gedanke an Geld schon ausreicht um sich selbst AUTONOMIE zu SUGGERIEREN, „ich habe Geld, ich brauche keine Freunde“))

Nachzuhören hier: r-Click -> Ziel Speichern unter -> Endung .mp3 anfügen fertig.

https://cyberwaves.files.wordpress.com/2011/05/manfred-spitzer-hirnforscher-aus-ulm-macht-geld-glc3bccklich-mp3.jpg

Und Einsamkeit ist so ziemlich genau das Gegentil von Glück.