o es ist doch so mit allen innovationen:
beispiel: affe haut mit stein auf eine frucht ein um diese zu öffnen … er haut daneben und trifft einen anderen stein… es gibt funken
… er findet es lustig dass es funken gibt und haut noch ein paar mal auf den anderen stein… plötzlich brennt das laub neben ihm…
er gerät in panik und läuft weg…. kommt aber dann wieder zurück als das feuerchen abklingt…

feuer ist für ihn erstmal eine gefahr… die erfahrung dass er selber feuer machen kann allerdings ein AHA! Effekt🙂 „cool“ wird er sich gedacht haben und zeigt es den anderen… die ihn erstmal für total verrückt erklären. Wozu soll das gut sein?

Er soll lieber wieder nach Essen suchen als sich mit albernen Kindereien zu beschäftigen!

warum sollten wir nicht öfters mal neues probieren? und ordentlich DANEBEN hauen?😀

(Die besten Erfindungen macht der Zufall, verschiedene Varianten dessen ausprobieren was wir eh schon machen bzw. einfach mal was ganz anderes machen… etwas zufällig anderes?😀 )

der ibm chef philosoph günter dück hat recht: es reicht nicht eine geniale erfindung zu machen… nein es muss eine ganze infrastruktur da sein welche
1. innovation harvesting auf unterster kinder und schulkinder ebene betreibt
2. dieser innovationsstrom muss gefiltert werden
3. die innovationen müssen erforscht werdcen
4. die (finanzielle, kooperation mit anderen) infrastruktur muss da sein damit viele menschen diese innovation nutzen können.

im falle des feuer beispieles… wird ohne die infrastruktur allen affen das knowhow wie man(n) feuer macht zukommen zu lassen, das wissen evtl. wieder aussterben.

um die nachricht vom „durchbruch“ zu verbreiten gab es damals ja kein tv, kein radio keine zeitungen und kein internet.

Es gab nur die evolution.

Diese welche Feuer machen konnten und damit wilde Tiere abschrecken und kochen (quasi „externes verdauen von nahrung“) konnten vermehrten sich überproportional, besiedelten neue, kältere Gebiete in denen Sie quasi Affen-ohne-Konkurrenz waren und die anderen Affenstämme und Arten dümpelten halt weiter in wärmeren Gebieten vor sich hin.

http://de.wikipedia.org/wiki/Feuer

Alt- und Mittelsteinzeit [Bearbeiten]

Wanted: Ape, got fire? Homo habilis
First found: Olduvai Gorge, Tanzania, 1962

Significance: The first hominid known to have made stone tools

Sehr frühe archäologische Belege der Feuernutzung durch Australopithecinen (4 – 1,5 Millionen Jahre) ebenso wie durch Homo habilis  (2,5 – 2 Millionen Jahre) sind bis heute umstritten.[3][4] Prominente Beispiele solch zweifelhafter Belege sind Koobi Fora am Turkanasee (Kenia)[5], Swartkrans (Südafrika)[6], Yuanmou (China), Gongwangling (China; vgl. Lantian-Mensch) und Pandalja 1 bei Pula (Kroatien).[7] Die Indizien von Feuerstellen in Swartkrans bestehen im Grad der Erhitzung des Sediments, indem mittels ESR belegt wird, dass die Brenntemperatur in der Feuerstelle höher war als bei einem natürlichen Grasbrand.[8][9] Eine weitere umstrittene Fundstelle liegt im kenianischen Chesowanja, nahe dem Baringosee. Dort wurden Tierknochen und Oldowan-Werkzeuge neben über fünfzig verbrannten Lehmbrocken sowie eine feuerstellenähnliche Anordnung von Steinen gefunden.[10]

Eine gesicherte Fundstelle mit verbrannten menschlichen Nahrungsresten liegt mit Gesher Benot Ya’aqov im Norden Israels vor, die mit Homo erectus in Verbindung steht und etwa 790.000 Jahre alt ist.[11] Neben kleinformatigen gebrannten Steinartefakten, deren räumliche Verteilung auf Feuerstellen schließen lässt, wurden hier auch verbrannte Reste essbarer Pflanzen gefunden: Wilde Gerste (Hordeum spontaneum) sowie Holz Wilder Olivenbäume (Olea europaea subsp. oleaster) und Wilder Weinreben (Vitis sylvestris).[11] Es gibt Forscher, die für die Zeit ab circa 600.000 vor heute davon ausgehen, dass die Besiedelung des nordalpinen Europa durch Homo heidelbergensis (synonym für den späten Homo erectus in Europa) nur mit Hilfe von Feuernutzung möglich war.[12]