IN ENGLISH PLEASE

DEHP: http://de.wikipedia.org/wiki/Bis(2-ethylhexyl)phthalat soll bis Oktober 2012 komplett vom Markt genommen werden.

Die Industrie wird aufgerufen alternativen zu entwickeln… bisher ohne großen Erfolg.

80% der Kinder nehmen mehr Phtalate auf als Toxikologen für sinnvoll halten.

Das Europaparlament tut sich schwer mit entsprechenden verboten.

ZUSTÄNDIG: http://echa.europa.eu/de/

Unternehmen verpflichtet, Stoffe auf eigene Kosten prüfen zu lassen. Nur wenige Anträge auf Neuzulassung.

Alles dauert in der EU immer sehr lange.

BASF der weltgrößte Chemiekonzern hat in Europa seit Jahren die Produktion von DEHP eingestellt.

In ASIEN JEDOCH SEI ES DER WICHTIGSTE WEICHMACHER AUF DEM ASIATISCHEN MARKT.

VIEL VERPACKUNGSMATERIAL KOMMT AUS CHINA.

AUCH DIE CHINESEN PRODUZIEREN DIE CHEMIKALIEN IM GROSSEN STIEL.

HAUPTSACHE SCHÖN WEICH, HYGIENISCH UND DURCHSICHTIG.

BESONDERS VIEL BPA WANDERT BEIM ERHITZEN VON PLASTIK IN DER MIKROWELLE (BABY FLÄSCHCHEN!!!)

IM MAI 2010 WURDE BPA IN FRANKREICH, ZUMINDEST IN BABYFLASCHEN VERBOTEN.

IN DÄNEMARK IST BPA IN ALLEN BABY-NACHRUNGS-VERPACKUNGEN VERBOTEN, DER REST VON EUROPA DISKUTIERT WEITER.

… NUR GUT DASS 90% DER MENSCHEN SCHEISS DUMM SIND UND UMBEDINGT AN KREBS VOR DER RENTE STERBEN MÖCHTEN. (DU DER DIESES LIEST, NATÜRLICH NICHT, DENN DU WEISST JETZT SCHON MEHR ALS VIELE BILD-LESER JEMALS IN IHREM LEBEN WISSEN WERDEN)

DIE MENSCHHEIT… EIN HAUFEN UNINTELLIGENTER IDIOTEN? UNFÄHIG SICH ZU ORGANISIEREN UND FÜR IHRE RECHTE AUF EIN GLÜCKLICHES LEBEN EINZUSTEHEN.

SPIELBALL VON GELD UND GEWALT.

MIT JEDEM LÖFFEL DOSENMAIS, NEHMEN WIR EINE DOSIS BPA ZU UNS.

WER IST DAFÜR ZUSTÄNDIG DASS AUSSGERECHNET DIE STAATLICH ANERKANNTEN STUDIEN NICHT ANERKANNT WERDEN?

(nur dass ihr wisst wem ihr einen Ziegelstein an den Kopf werfen solltet)

Prof Marie Christine Favrot: „wird von nationalen und europäischen Behörden gleichzeitig geprüft, Entscheidungsträger sind die europäischen Instanzen unsere übergeordneten Ministerien“

AFSSA

„schalten Sie die Kamera ab“😀

Industrie 14 Studien: BPA unbedenklich

153 öffentlich finanzierte Studien mit dem Nachweis: BPA ist gesundheitsgefährlich

auch ein europäisches Verbot könnte nicht viel bringen, denn in China gelten diese nicht.

Es lohnt sich wohl sogar ein-weg-verpackungen aus China zu importieren.

Welche Zutaten in das Plastik kommen, zeigt man uns nicht.

Es ist nicht möglich alle Produkte auf BPA zu Testen und die Hersteller sind nicht verpflichtet die eingesetzten Chemikalien zu nennen.

DABEI GIBT ES SCHON LÄNGST ALTERNATIVEN: IHR WIXAAAAAAAAAAA😀

AUS MAIS LASSEN SICH SOGAR DURCHSICHTIGE KOMPOSTIERBARE FOLIEN(!!!!!) HERSTELLEN!

also FUCK ALL THAT SAY „IT CAN NOT BE DONE“

YES WE COULD, BUT MONEY SAYS WE CAN’T… SO LETS ALL DIE WITH OIL IN OUR VEINS. „GREAT“

BECAUSE IT’S SO COOL, FANTASTIC PLATIK.

http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=34167;bernr=01;seite=01;co=
Das TestergebnisWie eigentlich zu erwarten war, kommen die PVC-Böden nicht gut davon: Ein einziger erreicht die Note „mangelhaft“, alle anderen sind „ungenügend“ – und wenn unsere Notenskala Raum nach unten bieten würde, hätten wir noch jede Menge Kandidaten für „grottenschlecht“, „unterirdisch“ oder „zum Davonlaufen“ gehabt.

Das Kernproblem sind die verwendeten Weich­macher, chemisch als Phthalate bezeichnet, die das beauftragte Labor zumeist in „stark erhöhter“ Menge – das heißt im zweistelligen Prozentbereich! – in den Produkten gefunden hat. Diese Stoffe können zum Teil die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen, für viele ist zudem eine hormonähnliche Wirkung belegt. Alle Phthalate gasen über einen langen Zeitraum aus den PVC-Böden aus und reichern sich in der Umwelt und auch im menschlichen Körper an. In der europäischen Union sollen einige Vertreter dieser Stoffe in absehbarer Zeit für Kinderspielzeug verboten werden. Nicht auszudenken, wie die Wirkung auf Kleinkinder ist, die auf diesem großflächig verlegten Untergrund täglich krabbeln und spielen! Das Umweltbundesamt nennt in einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2003 eine Reihe unbedenklicher Alternativen als Weichmacher für PVC, aber die Industrie hält es bislang offenbar noch nicht für nötig, diese in nennenswertem Umfang einzusetzen.

Ein weiteres Problem sind die zinnorganischen Verbindungen, die zumindest in Spuren in jedem Produkt nachgewiesen wurden. Einige Hersteller behaupten zwar, sie hätten diese giftigen Substanzen, die als Bestandteil von Schiffsbodenanstrichen zu traurigem Ruhm gekommen sind, nicht aktiv zugesetzt. Sie sind aber als Verunreinigung von Kunststoffen offenbar weit verbreitet und teilweise in solcher Menge nachgewiesen worden, dass es fraglich erscheint, ob damit nicht doch eine biozide Wirkung erzielt werden sollte. Zumindest ist es sehr wahrscheinlich, dass die zinnorganischen Verbindungen mit den häufig eingesetzten zinnhaltigen Stabilisatoren in die Produkte gelangen.

Die biozide Wirkung trifft auch auf die Chemikalie Triclosan zu, die das Labor in drei Produkten nachweisen konnte. Die Chemikalie wird häufig als Bakterienkiller in Kosmetika eingesetzt und kann u.a. die Leberfunktion beeinträchtigen. Die Firma Domo gibt zu, dass Triclosan Bestandteil der antibakteriellen Beschichtung ihres Produktes Domus Solido Diana ist.

In zwei Dritteln der Produkte kommen bedenkliche phosphororganische Flammschutzmittel zum Einsatz, im Timberline 33009 Medium Cherry fanden sich erhöhte Mengen des den Weichmachern ähnlichen Hilfsstoffs Nonylphenol.

Schließlich haben wir auch untersuchen lassen, ob sich die Kunststoffböden elektrisch aufladen, wenn man mit Gummisohlen darüber läuft oder Kinder darauf herumkrabbeln. Dabei zeigten „nur“ drei Produkte eine erhöhte Aufladung. Bei Teppichböden aus Kunstfaser haben wir erst im September 2004 sehr viel häufiger bedenkliche Oberflächenspannungen nachgewiesen, auch bei Laminat wurden wesentlich höhere Werte erreicht. Zurückzuführen ist dieses vergleichsweise gute Abschneiden der PVC-Produkte vermutlich auf den mehrschichtigen Aufbau, der eine bessere Ableitung der elektrischen Spannung bewirkt. Dennoch waren einige Hersteller unzufrieden, weil das Labor nicht nach der DIN EN 1815 gemessen hat. Doch mit unserer messtechnisch wesentlich aufwändigeren Methode kommt man zu genaueren, materialbezogenen Ergebnissen.

„Gute“ und „böse“ Weichmacher?

Von allen Phthalaten ist der Stoff Diethylhexylphthalat (DEHP) am gründlichsten erforscht. Entgegen früherer Annahmen ist er zwar nicht für Krebs verantwortlich, dafür wirkt er aber fruchtschädigend und beeinträchtigt die Fortpflanzungsfähigkeit. Nach Messungen von Experten befinden sich im Hausstaub ca. 500 Milligramm pro Kilogramm (mg/kg) DEHP.

Weil DEHP so gut erforscht ist, konzentrieren sich die Minderungsmaßnahmen und Verbote behördlicher Institutionen auch darauf sowie auf zwei weitere Phthalate BBP und DBP, die zwar nicht ganz so gefährlich sind, aber mit Warnhinweisen („R 61 Kann das Kind im Mutterleib schädigen“) versehen werden müssen. Die europäische Gemeinschaft will diese drei Stoffe künftig für Kinderspielzeug generell verbieten, in Deutschland sind sie bereits seit 1999 in Spielzeug verboten, das in den Mund genommen werden kann.

Unsere Untersuchung zeigte nun, dass in den meisten PVC-Böden diese drei Phthalate nur in Spuren oder in „erhöhter“ Menge vorkommen. Die Produkte Domus Solido Diana, Novilon Nova und PVC Earl Holz enthielten den größten Anteil. Stark vertreten in Anteilen von bis zu 25 Prozent der Gesamtmasse sind hingegen die so genannten Isophthalate. Die Industrie beruft sich darauf, dass diese Weichmacher nicht kennzeichnungspflichtig sind, also weniger gefährlich sein sollten. In einer Publikation des Umweltbundesamtes (UBA) sind die Isophthalate DINP und DIDP tatsächlich als mögliche Ersatzstoffe für DEHP genannt. Dr. Andreas Gies vom UBA sieht darin dennoch keine Empfehlung: „Wir haben deutlich weniger problematische Alternativen aufgezeigt.“

Auch Professor Jürgen Angerer vom arbeitsmedizinischen Institut der Uni Erlangen sieht in dem vermehrten Einsatz von Isophthalaten keinen echten Fortschritt: „Da weicht die Industrie von einem bekannten Übel auf ein unbekanntes aus.“ Bislang seien die Isophthalate noch viel zu wenig erforscht, um ihre Gefährlichkeit seriös einschätzen zu können. Das – und nicht ihre Ungefährlichkeit – ist der Grund, warum sie bislang noch nicht kennzeichnungspflichtig sind. Sicher weiß man nur, dass sie hormonell wirken können.

Eine Veröffentlichung seines Instituts zeigt jedenfalls, dass die Ergebnisse von Tierversuchen für DINP und DIDP faktisch gleich kritische Werte wie für BBP und DBP ergeben. Das sollte der Industrie zu denken geben. Die EU will drei weitere Phthalate, darunter auch DINP, DIDP, jedenfalls gleich mit verbieten – wenn auch nur in Spielzeug, das in den Mund genommen werden kann.