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http://de.wikipedia.org/wiki/Kapp-Putsch

Super interessanter Teil der deutschen Geschichte um 1920 (die Zeit vor Hitlers Machtergreifung) die im Geschichtsunterricht (auch auf dem Gymnasium) öfters mal zu kurz kommt/oberflächlich wenn überhaupt behandelt wird.

Es geht um mehr als nur Geschichtsunterricht. Es geht darum, dass eine schwächelnde Amerikanische und deutsche Wirtschaft zu einer weiteren verheerenden Welt-Kriegs-Krise beitragen könnte.

D.h. auch wie wichtig es in diesen (noch) stabilen und sicheren Zeiten nach alternativen Wirtschafts-Methoden zu forschen um Arbeitsplätze und sichere Lebensbedingungen der Zukunft zu schaffen. Denn geben wir es zu, Arbeit ist IMMER genug da, nur nicht immer jemand, der diese angemessen oder überhaupt bezahlen will.

Obwol gute Produkte auch gutes Geld kosten dürfen (s.h. Macbook und IPhone) und auch ruhig „made in Germany“ oder „made in USA“ sein dürfen. Hauptsache Optik und Funktion  stimmt.

Ich glaube nicht, dass die Chinesen dem westen wiederaufbau-Kredite ala Marshall-Plan zukommen lassen werden. „Schaut selber wie ihr mit euren Schulden zu recht kommt.“

Und weiter wirden Technologien vom westen Kopiert und mit einer brutalen Marktdominanz jede Konkurrenz aus dem Rennen geworfen. (erst die Solar-Industrie, demnächst die Windindustrie)

Hoffen wir, dass Menschen aus (auch vergangenen) Fehlern anderer lernen und die Weltkriegerei nicht dauernd wiederholt.

Hier ein zwei teiliger Film welcher die Lage erklärt: 

Teil1 einfach auf ein Bild klicken:

Der Kapp-Lüttwitz-Putsch oder Kapp-Putsch vom 13. März 1920 war ein nach fünf Tagen gescheiterter Putschversuch gegen die Weimarer Republik, der von Wolfgang Kapp und Walther von Lüttwitz mit Unterstützung von Erich Ludendorff angeführt wurde. Er brachte das republikanische Deutsche Reich an den Rand eines Bürgerkrieges und zwang die Reichsregierung zur Flucht aus Berlin. Die meisten Putschisten waren aktive Reichswehrangehörige oder ehemalige Angehörige der alten Armee und Marine, insbesondere der Marine-Brigade Ehrhardt, sowie Mitglieder der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP).


Teil2 : Wieder auf ein Bild klicken. Die Goldenen Zwanziger-Die Weimarer Republik 1v2

Die Goldenen Zwanziger-Die Weimarer Republik 2v2

„New York, 1929, der schwarze Freitag an der Wallstreet stürzt die gesamte Weltwirtschaft in eine tiefe Krise. Firmen und Bankenzusammenbrüche, auch in Deutschland. Dort lebt das Traume der Inflation wieder auf.

Aus gesicherter Existenz stürzt so mancher über Nacht in’s Elend.

Wiedermal trifft es stark den mittelstand… und der Arbeiter verliert wiedermal… die Arbeit.“

Die Reichstagswahl nach der Wirtschaftskrise 1930.

Links und Rechts Aussen sind die Gewinner der Wahl.

Die NDSAP zieht mit 107 Abgeordneten in den Reichstag ein.

Schon 1932 werden die Bürger ein weiteres mal zur Urne gebeten.

Der konservative Hindenburg hat der Verfassung die treue gehalten.

Hitler den er nur den böhmischen Gefreiten nennt ist ihm zuwieder.

Die politischen Parteien ob rechts oder links prügeln auf sich ein, die Polizei ist nicht mehr Herr der Straße.“

Gustav Stresemann (* 10. Mai 1878 in Berlin; † 3. Oktober 1929 ebenda) war ein deutscher Politiker (zuerst Nationalliberale Partei, später DVP). Die Karriere dieses herausragenden Politikers der Weimarer Republik begann als industrieller Interessenvertreter. Stresemann war seit 1917 Partei- und Fraktionsvorsitzender der Nationalliberalen Partei.

Nach der Novemberrevolution und der Gründung der DVP war er deren Parteivorsitzender.

Im Krisenjahr 1923 war er Reichskanzler und Reichsminister des Auswärtigen. (Aussenminister)

In seine kurze Zeit als Reichskanzler fallen das Ende der Ruhrbesetzung, Umsturzversuche der extremen Rechten und Linken sowie die Stabilisierung der deutschen Währung.

In den folgenden Jahren bis zu seinem Tod blieb er in unterschiedlichen Kabinetten Außenminister. Er hat insbesondere zur Normalisierung der Beziehungen zu Frankreich beigetragen. Sein Ziel war es, die außenpolitische Isolierung Deutschlands zu beenden und eine Revidierung des Versailler Vertrages auf friedlichem Weg zu erreichen. Maßgeblich beigetragen hat er unter anderem 1924 zu dem Zustandekommen des Dawes-Plans oder zu den Verträgen, die während der Locarno-Konferenz 1925 abgeschlossen wurden. Dies trug zur Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund 1926 bei. Im selben Jahr wurde ihm zusammen mit seinem französischen Amtskollegen Aristide Briand der Friedensnobelpreis verliehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Stresemann

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