Demokratie funktioniert „total“, wer mehr Geld hat, oder Macht, macht was er will.

Otto (von Bismarck) war noch nie ein Freund der Demokratie, Deutschland Süd/Nord Königreiche können nur durch einen Krieg vereinigt werden.

So kam es dann auch, er hat einen Krieg mit Frankreich angezettelt.

Der Süden wurde quasi mit hineingezogen.

Nach dem Motto: Was die Menschen am meisten vereint und zu gemeinsamen Taten motiviert, ist ein gemeinsamer Feind. „Na Toll“.

Also bräuchten wir endlich mal eine Alien-Bedrohung damit die Menschheit an einem Strang zieht?

Der mensch ist ein intelligentes Tier.

Aber manchmal leider immernoch ein Tier.

Auch wenn wir das nicht wahr haben wollen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_von_Bismarck#Deutsch-Franz.C3.B6sischer_Krieg_und_Reichsgr.C3.BCndung

„Bismarck war der Meinung, dass nur eine äußere Bedrohung die Stimmung in seinem Sinn verändern könnte. Allerdings versuchte er nicht, eine konkrete Bedrohungssituation selbst herbeizuführen. Zwar hielt er es für wahrscheinlich, dass die deutsche Einigung gewaltsam gefördert werden musste, aber ein willkürliches, nur nach subjektiven Gründen bestimmtes Eingreifen in die Entwicklung der Geschichte hat immer nur das Abschlagen unreifer Früchte zur Folge gehabt; und daß die deutsche Einheit in diesem Augenblick keine reife Frucht ist, fällt meines Erachtens in die Augen.“[80]“

Bismarck nutzte die Kandidatur, um den Gegensatz zu Frankreich zu verschärfen; zusätzlich war sein Ziel, in einem daraus erwachsenden Krieg Frankreich unbedingt als Angreifer erscheinen zu lassen. Nur so konnte Bismarck auf einen allgemeinen deutschen Nationalkrieg hoffen. Am Kriegswillen des Ministerpräsidenten in dieser Zeit gibt es keinen Zweifel, wenngleich er wie schon früher auch alternative Strategien besaß.

….

Die Krise schien durch den Verzicht des Prinzen zunächst entschärft. Wilhelm I. wies jedoch das Verlangen Frankreichs zurück, er solle im Namen des Hauses Hohenzollern auch für alle Zukunft auf ähnliche Kandidaturen verzichten. Der König informierte Bismarck darüber in der sogenannten Emser Depesche.[83] Dieser (Bismarck) nutzte die Gelegenheit, redigierte (veränderte) die Depesche so, dass ihr Tenor verschärft wurde und gab sie dann an die Presse weiter.

Napoleon III. war damit vor aller Welt brüskiert worden. Angesichts der Reaktionen in der französischen Öffentlichkeit sah er keine andere Wahl mehr, als Preußen den Krieg zu erklären. Damit erschien Frankreich, wie von Bismarck beabsichtigt, als Aggressor. In Deutschland war die öffentliche Meinung nun ganz auf Seiten Preußens und die süddeutschen Staaten sahen den Bündnisfall als gegeben an. Dagegen war Frankreich außenpolitisch völlig isoliert.“

… ich muss nicht erwähnen dass Krieg noch nie eine tolle Sache war….

Napoleon III. und Otto von Bismarck nach der Schlacht von Sedan (hat man ein wenig geplauscht und Tee getrunken… „suuuuper“)

Datum 1.2. September 1870
Ort Sedan (Ardennes)
Ausgang Entscheidender deutscher Sieg
Konfliktparteien
Flag of Prussia 1892-1918.svg
Preußen und Verbündete
Befehlshaber
Helmuth von Moltke Patrice de Mac-Mahon
Truppenstärke
200.000774 Kanonen 130.000564 Kanonen
Verluste
3.022 Tote, darunter 190 Offiziere, 5.909 Verwundete, darunter 282 Offiziere, insgesamt knapp 9.000 Mann, davon über 4.000 Bayern. 3.000 Tote, 14.000 Verwundete und 21.000 Gefangene in der Schlacht, 86.000 Gefangene infolge der Kapitulation, 3.000 Internierte in Belgien
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