„Versuchen Sie nicht über ihre Familie zu herrschen sondern ein soziales System aufzubauen“ (Author: Ken Jebsen)

Wir sind alle zu erst Menschen und dann erst Moslems oder Christens und Judens, Lehrer, Unternehmer, Banker, Politiker, Beamte, Richter, Kindergärnter, Ärzte, Studenten. (Author: Freund der Familie)

Alle Systeme die nicht auf Freiwilligkeit basieren, neigen zur Korruption. (Author: entfallen)

„Zwar ahnen wir, dass unsere grossen ökologischen Probleme aus der Summe der kleinen Probleme gewachsen sind, aber wir scheinen trotzdem nicht zu begreifen, ass auch die grossen Lösungen aus der Summe der kleinen Lösungen entstehen können.“ (Die neuen Alchimisten)

… ich weiß nicht wie es Dir geht… aber keiner bekommt gerne irgendwas vorgeschrieben oder diktiert.

Evtl. ist DAS die Revolution/Weiterentwicklung unserer westlichen Kultur:

Die Inspiration von Individuen hin,

zu nachhaltiger (!)

und

friedlicher Autonomie (zu einem selbstbestimmten Leben)

und

dem Raum/den Möglichkeiten/der Infrastruktur

das eigene Potenzial voll (!) zu entfalten.

(Author: meine Wenigkeit)

Ein möglicher Weg dem Glück vieler eine Basis zu geben?

Kinder vertrauen ihren Eltern (wenn nicht läuft irgendwas gewaltig schief).

Eltern können ihren Kindern alles Zeigen „diese Schule“ „diesen Lehrere“ „diesen Kurs“ „diesen Kindergarten“ „dass Drogen schädlich sind“ „dass man Links Rechts schauen muss bevor man(n)/Frau über die Strasse gehen sollte“ … aber entscheiden was das Kind dann will, muss es selbst.

Motto: Man kann zwar mögliche Wege zeigen, gehen muss man(n)/Frau(Kind) diese dann selbst.

Wichtig damit keine Haltlosigkeit & Planlosigkeit & Verzweiflung entsteht: Inspiration, praktisches anwendbares Wissen😉 um ein nachhaltiges Leben/Selbstversorgen innerhalb einer auf Freiwilligkeit basierenden Gesellschaft.

D.h. wenn Eltern ihren Kindern alles zeigen, inspirieren Sie diese auszusetzen, weil aus nichts kann nicht mehr als nichts entstehen, alles hat einen Anfang.

… hm… es geht iwie der „Spass“ daran verloren… wenn es zu zu „starr“ wird d.h.  „zu viele“ Regeln gibt?

ich denke man braucht beides: eine „Vorlage“ einen „Anstross“ eine „Inspiration“ und gleichzeitig den Raum sich zu entfalten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Jebsen

… also ich find’s gut😉

Die westliche Zivilisation als Titanik…. er hat Recht.

… kleine unabhängige Einheiten von Menschen

  1. die ihre eigenen Kulturen aufbauen können
  2. sich ändernden Bedingungen schneller anpassen können und (hoffentlich)
  3. voneinande lernen können. Selbstversorgung rulez!

Ken Jebsen

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Ken Jebsen (links) und Steffen Schwarzkopf im Fritz-Studio (2005)

Ken Jebsen (* 29. September 1966 als Moustafa Kashefi) ist ein deutsch-iranischer Fernseh- und Radiomoderator und ist seit 2011 als freischaffender Reporter tätig. Deutschlandweit bekannt wurde Jebsen 2011 durch seine Entlassung beim RBB, nachdem er verschwörungstheoretische Positionen vertreten hatte und der Vorwurf des Antisemitismus gegen ihn erhoben worden war.

Name

Sein Familienname erschien Kashefi für deutsche Radiohörer zu schwer verständlich, sodass er sich für den Künstlernamen Ken Jebsen entschied. Der Vorname war dabei frei gewählt, der Nachname nach unterschiedlichen Darstellungen der Geburtsname seiner Mutter[1] bzw. der Name einer Reederei, bei der er als Jugendlicher ein Praktikum gemacht hatte.

Mediale Tätigkeiten

Rundfunkmoderator und Journalist

Erste journalistische Erfahrungen sammelte er beim Reutlinger Privatsender Radio Neufunkland, wo er Ende der 1980er bis Anfang der 1990er Jahre tätig war und oft unter dem Namen Keks moderierte. Die nächste Station seiner Laufbahn war dann der Fernsehsender Deutsche Welle TV, wo er als Fernsehreporter arbeitete. 1994 war Jebsen 16-mal Moderator der Mondscheinshow, die für kurze Zeit beim ZDF lief.[2] Vor seiner freien Mitarbeit beim Radiosender Fritz war er bereits bei dem Vorgängerradio Radio 4U des SFB als Radioreporter tätig.[3] Er moderierte bei Fritz zusammen mit Volker Wieprecht Die Radiofritzen am Morgen. 1999 moderierte er zusammen mit Steffen Hallaschka, Wigald Boning, Tommy Wosch und Arzu Bazman die ProSieben MorningShow. Ab 28. April 2001 moderierte Jebsen für Radio Fritz die von ihm produzierte Radioshow KenFM.

Nach der Trennung vom RBB verlagerte Jebsen seine Sendung ins Internet, wo er auf seiner Website Beiträge und jeden Sonntag neu aufgezeichnete Sendungen unter dem Titel CamFM veröffentlichte. Diese sollten mittels Crowdfunding finanziert werden.[4] Mittlerweile werden auf dem KenFM YouTube-Kanal in regelmäßigen Abständen „KenFM im Gespräch“ und zu aktuellen Anlässen „KenFM über“, sowie Telefoninterviews veröffentlicht. Interviews führte er unter anderem mit Jürgen Elsässer und Christoph Hörstel, aber auch Jürgen Grässlin und Werner Rügemer. Jebsen schreibt auch für Elsässers politisches Monatsmagazin Compact.[5]

In einem offenen Brief warf Jebsen Angela Merkel vor, mit ihrem Bekenntnis zu Israel als jüdischem Staat „die kranken Ideen radikaler Zionisten [zu] übernehmen“ und behauptete, dass „Nationalzionisten […] Israel okkupiert [hätten] wie Nazis 33 Deutschland okkupiert“.[6]

Kontroversen und Entlassung vom RBB

Anfang November 2011 wurde er wegen Äußerungen über die vermeintliche Verwendung des Holocaust zu PR-Zwecken kritisiert. In einer privaten Nachricht, die vom Empfänger an Henryk M. Broder weitergeleitet wurde, gab er an zu wissen, wer „den Holocaust als PR erfunden“ habe.[7] Broder warf Jebsen Antisemitismus vor, veröffentlichte die Nachricht in einem Beitrag auf seiner Website[8] und gab die Nachricht an das Programmmanagement des RBB weiter, worüber auch andere Medien berichteten.[9] In diesem Zusammenhang wurde auch über andere seiner Beiträge in Zusammenhang mit der Verbreitung von Verschwörungstheorien berichtet. So hatte er unter anderem den Einsturz des World Trade Centers als „warmen Abriss“ bezeichnet.[10] Am 6. November 2011 nahm Radio Fritz Jebsens Sendung daher kurzfristig aus dem Programm. In einem YouTube-Beitrag wies dieser den Vorwurf des Antisemitismus zurück.[11][12] Am 9. November entschied sich der RBB, Jebsen als Moderator weiter zu beschäftigen. Als Begründung wurde angegeben, dass der RBB zwar die „Vorwürfe gegen den Moderator, er verbreite antisemitisches Gedankengut und verleugne den Holocaust […] für unbegründet“ halte, Programmdirektorin Claudia Nothelle erklärte jedoch, „dass er in manchen Fällen die Grenze überschritten“ habe.[13] Er solle in Zukunft weniger politische Themen ins Programm nehmen, diese redaktionell abstimmen sowie journalistische Standards beachten.[14]

Am 23. November 2011 erklärte der RBB aufgrund Nichteinhaltung der verbindlichen Vereinbarungen die Zusammenarbeit mit Jebsen für beendet.[15] Im Zuge der Entlassung Jebsens wurde auch Jugendsender-Chef Stefan Warbeck abgesetzt, der als Verantwortlicher für Jebsens Sendungen nicht eingeschritten war.[16] Jebsen wies die Anschuldigungen erneut zurück und klagte vor dem Arbeitsgericht Potsdam gegen die Beendigung seines Vertrages mit dem RBB.[17] Das Verfahren endete mit einer außergerichtlichen Einigung, über deren Details Stillschweigen vereinbart wurde.[18]

Zeit Online hält die politischen Statements Jebsens für „krudes Geblubber“,[19] der Deutschlandfunk spricht von „Stammtisch-Parolen“.[20] Wegen Äußerungen in einem am 5. April 2012 auf seiner Website veröffentlichten, 57 Minuten langen Monolog mit dem Titel „Zionistischer Rassismus (jüngstes Opfer: Günter Grass)“[21] kritisierte Der Tagesspiegel Jebsen als „Verschwörungstheoretiker“.[22]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hochspringen ↑ Henning Kober: Hirnforschung statt Gewinnspiel. In: taz, 8. März 2004
  2. Hochspringen ↑ Ken Jebsen – Serien/Sendungen auf wunschliste.de. imfernsehen GmbH & Co. KG, abgerufen am 13. November 2012.
  3. Hochspringen ↑ Radio 4U – Ken Jebsen. radio4u-online.de, 2010, abgerufen am 13. November 2012.
  4. Hochspringen ↑ KenFM über: KenFM – die Zukunft dieses Portals
  5. Hochspringen ↑ Sonja Vogel Leuchten der Menschheit: Die Meinung des Maschinengewehrs. In: taz vom 7. April 2012.
  6. Hochspringen ↑ Henryk Broder Post vom Piraten: Nationalzionisten haben Israel okkupiert wie Nazis 33 Deutschland okkupiert haben, Achgut vom 14. März 2013
  7. Hochspringen ↑ Kurt Sagatz: Holocaust-PR? Antisemitismusvorwurf gegen Fritz-Moderator Ken Jebsen. In: Tagesspiegel vom 19. Dezember 2011 (online, Zugriff am 24. Februar 2013).
  8. Hochspringen ↑ Henryk M. Broder: “ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat”. Die Achse des Guten, abgerufen am 6. November 2011.
  9. Hochspringen ↑ Michael Wuliger:Nichts gegen Juden – Der RBB, die taz und wie man Antisemitismus ignoriert, Jüdische Allgemeine vom 17. November 2011
  10. Hochspringen ↑ Wirbel um rbb-Radio-Moderator, Deutschlandfunk vom 12. November 2012
  11. Hochspringen ↑ Ken Jebsen: KenFM über „Ich – ein Antisemit?“ Abgerufen am 6. November 2011.
  12. Hochspringen ↑ Kurt Sagatz: Antisemitismusvorwurf gegen Fritz-Moderator Ken Jebsen. Abgerufen am 7. November 2011.
  13. Hochspringen ↑ Ken Jebsen bleibt Moderator bei Fritz. Abgerufen am 10. November 2011.
  14. Hochspringen ↑ Ekkehard Kern: Antisemitismus-Vorwurf – Moderator Jebsen muss Themen nun absprechen. Ullstein GmbH Berliner Morgenpost Digital, 12. November 2011, abgerufen am 13. November 2012.
  15. Hochspringen ↑ Stefan Warbeck gibt Programmverantwortung für rbb-Jugendprogramm „Fritz“ ab – rbb trennt sich von Moderator Ken Jebsen. 23. November 2011, abgerufen am 23. November 2011.
  16. Hochspringen ↑ RBB trennt sich von KenFM, Welt Online vom 23. November 2011
  17. Hochspringen ↑ Ken Jebsen und der RBB – „Ich benutze Humor als Waffe“, Interview mit Felix Dachsel. In: taz vom 20. Januar 2012
  18. Hochspringen ↑ RBB: Einigung außerhalb des Gerichts, Neue Osnabrücker Zeitung vom 20. April 2012
  19. Hochspringen ↑ Krudes Geblubber, Anna Marohn in Zeit online vom 1. Dezember 2011
  20. Hochspringen ↑ Wirbel um rbb-Radio-Moderator, Deutschlandfunk vom 12. November 2012
  21. Hochspringen ↑ KenFM über: Zionistischer Rassismus
  22. Hochspringen ↑ Nik Afanasjew, Joachim Huber: Ex-RBB-Moderator Jebsen „Israel will Endlösung für Palästina“ Der Tagesspiegel vom 7. April 2012