du wolltest doch wissen wie man seine familie versorgen kann?

zauberwort: hochbeet

ÖSIS IN DA HOUSE!

eine schachtel ohne boden mit optionalem deckel

im herbst anfangen, mit gründungspflanzen, im frühling bepflanzen

http://www.amazon.de/Mini-Farming-Autark-auf-1000-Quadratmetern/dp/3942016494

les das gerade aufm klo

wenn ich am „düngen“ bin

klingt bescheuert

aber die griechen machen jetzt genau DAS

weil sie sich lebensmittel im laden nicht mehr leisten können

Vorteile von Hochbeeten:

+ Keine Gedanken mehr über Inhaltsstoffe (Pestizide, Konservierungsmittel) und wo das Essen her kommt

+ Effizienz: Hochbeet wirkt Saisonverlängernd (Bodentemperatur höher) Pflanzen können dicht stehen = kein Mulchen gegen Unkraut notwendig. Geringe Anbaukosten, geringer Aufwand.

+ einfach zu ernten (kein Bücken) weil in Hüfthöhe

– nicht maschinell bearbeitbar.

Bauanleitung nach dem obigen Buch:

1. Masse: Egal was hauptsache 4eckig. Maximale Breite 1.5m (empfohlen 1.2m umso schmaler umso höhere Pflanzen (Bohnen) dort angebaut werden sollen, damit man(n)/Frau diese leicht erreichen kann)

Bis zu 7.5m lang.

2. Irgendwas was ein Viereck bilden kann, (unbehandeltes!!!) Holz, Betonsteine, Steine (speichern theoretisch Tages-Wärme in die Nacht hinein), Plastik geht auch

3. Boden unter hochbeet 2x malig bis 60cm Tiefe umgraben, lockert Boden

4. Auf den Boden ein Gitter legen gegen Wühlmäuße (Hasendraht)

5. Wände des Hochbeetes zum Verrotungsschutz mit einer Folie auslegen um Holzumrandung zu schützen. Der Boden muss/sollte nicht mit Folie ausgelegt werden. Hier soll überschüssiges Wasser ablaufen können.

6. mit möglichst viel Biomasse befüllen, geschreddertes Astzeuch/Gestrüpp/Bioapfälle, oberen 20cm möglichst guten Kompost.

7. man sollte niemals 3 Jahre in Folge das gleiche Gemüse anbauen, weil die Schädlinge und ihre Eier voll drauf abfahren!😀

D.h. gute Fruchtfolge testen/ausprobieren.

Info: Man(n)/Frau braucht 65 Quadratmeter Nutzfläche an Hochbeet um eine Person komplett zu ernähren.

Tip vom studierten Umweltingenieur (theoretiker): Prinzip der drei Schwestern: Mais, Bohnen, Kürbis.

Bohne klettert an Mais hoch, Kürbis bedeckt Boden gegen Unkraut. Vom Nährstoffanspruch teilen sich die Drei den Boden gut auf.

Mais kann man theoretisch jedes Jahr wieder auf dem gleichen Fleck Land anbauen. Kartoffeln nicht!