Mein Bruder R und mein Cousin M spielen Billiard.

R verlässt den Raum um zu telefonieren M widmet sich ebenfalls seinem Handy.

Jetzt wollen die kleinen auch mal ran.

Junge J, Alter schätzungsweise 12.

Mädchen L, Alter schätzungsweise 10.

J möchte Billiardspielen.

Alleine.

kinder-sandkasten

(definitiv trotzigkeit, „ich will euch ein’s reinwürgen/er will alle anderen Kinder für irgendwas bestrafen“)

Mädchen L hört nicht auf ihn will trotzdem mitspielen.

J schlägt ihr mit dem Billiard Coe L gegen die Brust.

L ist viel gewöhnt (hat einen älteren Bruder) trotzdem den Tränen nahe.

Von den Eltern ist dieser Vorgang unbemekrt, J’s Vater ist kürzlich an Krebs gestorben, J’s Mutter glänzt in diesem Moment durch Abwesenheit (holt ihr Handy welches Sie auf Arbeit vergessen hat).

Bemerkt wird dieses assoziale Verhalten nur rein zufällig von mir und meinem Cousin, welche wir uns rein zufällig im selben raum sind.

Die Kinder haben nichts „gepetzt“/gemeldet, wir schnappen es beiläufig primär von L auf, dass hier was faul ist.

Ich weise J zurecht er meint „Sie ist selbst schuld, sie hat mich provoziert“ Ich sage „Wer schlägt ist immer schuld, Soll ich Dich auch mal schlagen? Bin ich dann auch unschuldig?“.

Man sollte Kinder NATÜRLICH NIEMALS SCHLAGEN, aber es ist die PFLICHT ihnen sozialkompetenz vorzuleben. Nicht nur KARRIERE, KARRIERE.

Bruder von L, Junge V ebenfalls c.a. 12 Jahre meint „J hat mich auch schon geschlagen, war mal mein Freund, jetzt nicht mehr“

Derart assoziales und egoistisches Verhalten habe ich auch bei einem ehemaligen (!) Freund von mir in der Tschechei beobachtet, welcher derarte Sozialkompetenz in seiner (WOHLHABENDEN und GEBILDETEN! Vater arbeitet für Energiekonzern und ist Dalailama-Fan) Familie nicht gelernt hat.

Solche Kinder sind sehr sehr arme seelen und potenzielle Amokläufer.

(s.h. »Wohlstandsverwahrlosung« Nach dem Amoklauf von Winnenden: Was treibt die Täter zum Morden?

http://www.neues-deutschland.de/artikel/145452.wohlstandsverwahrlosung.html)

Sie finden nur schwer Freunde, keiner will Sie wirklich kennen lernen/längere Beziehungen/Freundschaften mit ihnen pflegen, weil Sie sozial inkompetentes Verhalten aufweisen. (welches bestimmt Änderbar ist, aber dazu müsste man ihnen einen triftigen Grund bringen, so lange Sie Geld haben brauchen Sie ja angeblich niemand)

Von ihrer Mutter-Vater-Familie/Lehrer-Schule/Wohn-Umfeld bekommen Sie assoziales Verhalten (welches leider auf unserem „ich brauch Dich nicht ich habe Geld“-Individualismus Boden SUPER gedeiht) vorgelebt.

Warum teilen? Ich hab doch alles!😀

Dieses Verhalten nennt sich WOHLSTANDSVERWAHRLOSUNG.

Keine Frage des Geldes

Wohlstandsverwahrlosung: Wenn Kinder verwöhnt, aber nicht geliebt werden

http://www.artikelmagazin.de/wissenschaft/psychologie/wohlstandsverwahrlosung-wenn-kinder-verwoehnt-aber-nicht-geliebt-werden.html

Es ist der Ausdruck, dass Kinder eben doch mehr brauchen, als Geld.

Allein schon der Gedanke an Geld, macht einsam, weil er ein illosorisches unabhängigkeitsgefühl von Familie/Freunden/Umfeld (Der GANZEN NATUR/WELT/SAUERSTOFF) begünstigt.

S.h. Hirn-Glücks Forscher Manfred Spitzer, Ulm: „Macht geld Glücklich?“ https://cyberwaves.files.wordpress.com/2011/05/manfred-spitzer-hirnforscher-aus-ulm-macht-geld-glc3bccklich-mp3.jpg (r-click, download, speichern untern, umbenennen .mp3.jpg -> .mp3 -> anhären)

Arme menschen Teilen lieber als Reiche.

Dass es auch anders geht beweisen uns die ärmsten der angeblich Armen:  Mit ihrem gelebten „Ubuntu“ Konzept – https://cyberwaves.wordpress.com/2013/03/29/what-does-ubuntu-mean-in-the-xhosa-culture-means-i-am-because-we-are/

Es ist FAKT (kam im TV, Doku, finde die Sourcen nicht mehr), dass eine Mutter in Afrika viel weniger direkten Blickkontakt mit ihrem Kind pflegt als in Europa. Weil diese in Afrika z.B. viel auf dem Rücken der Mutter getragen werden als in Europa im Baby-Wagen.

Das hat zur Folge, dass Kinder in Europa sehr viel ausgeprägtere Indiviualisten werden, während in Afrika die Gemeinschaft „von Natur aus“ wichtiger ist.

Resultat: Kinder in Europa erkennen ihr Spiegelbild früher als Kinder in Afrika. Kein Witz. Das hat nichts mit Dummheit zu tun. Sie erkennen und kultivieren das EGO früher.

„Ein großer Schritt findet um den 18. Lebensmonat herum statt, den man mit einem kleinen Experiment leicht nachvollziehen kann: Man malt seinem Kind unbemerkt, etwa beim Streicheln, mit Farbe oder Lippenstift einen Punkt auf die Stirn oder Wange und setzt es dann vor den Spiegel.

Wenn es nicht den Spiegel anfasst, sondern sich selbst ins Gesicht fasst, ist klar: Das Kind hat das Ich entdeckt. Es weiß, wer es ist und ist auf dem besten Weg, sich selbst als eigenständige Persönlichkeit wahrzunehmen.“

„So können Kinder aus traditionellen asiatischen und afrikanischen Kulturen ungefähr einen Monat früher frei sitzen und laufen. Als Begründung sehen manche Wissenschaftler einen unterschiedlichen Umgang in Sachen Körperlichkeit. Asiatische und afrikanische Kinder werden öfter getragen und mehr berührt, was die Körperkontrolle und Wahrnehmung fördern kann. Während im Westen Babys fast ein Drittel ihrer wachen Zeit im Liegen verbringen, sind es in manchen afrikanischen Kulturen nur zehn Prozent.“ Quelle: http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/familie/babys_kleinkinder/index.jsp

http://www.dw.de/projekt-zukunft-das-wissenschaftsmagazin-2012-12-30/e-16436533-9800

Im Österreischen Wiki gibt’s sogar einen Eintrag: http://philo.at/wiki/index.php/Wohlstandsverwahrlosung_%28JsB%29